Kritiken

Matti 
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Marvel's The Avengers (2D) - Hohe Erwartunge wurden erfüllt

Wenn man Fan von Marvel Comics und seinen Verfilmungen ist, wartet man natürlich nur auf so einen Streifen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen und irgendwo hatte man sich auch schon ein bisschen darauf eingestellt enttäuscht zu werden. Doch die Enttäuschung kam nicht. Der Film erfüllte alle Erwatungen und ich wurde wieder mal in den Bann der Superhelden gezogen.
geschrieben am 03.07.2012 um 16:37 Uhr
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Matti 
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Brügge sehen... und sterben? - Einer der besten...

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Dieser sehr eigene, ruhige Humor trifft genau meinen Geschmack und begeistert mich. Die Handlung ist dabei ja aber eigentlich äußert ernst. Ich kann diesen Film nur empfehlen und spare mir gerne ergänzene Worte: Man muss ihn gesehen haben! P.S.: Leider habe ich auch selten einen so unpassenden Trailer gesehen. Der Film ist ganz anders! Nicht "abschrecken" lassen, sondern gucken ;)
geschrieben am 03.07.2012 um 16:21 Uhr
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Matti 
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Men in Black 3 (2D) - Nochmal gerettet

Wie das bei Fortsetzungen so ist, kommt natürlich auch MIB 3 nicht an den grandiosen ersten Teil heran. Aber das habe ich auch nicht erwartet. Froh bin ich nur darüber, dass er besser als der zweite - wirklich entäuschende - Teil ist. Will Smith schafft es problemlos in den jugendlichen Charakter des Agenten J schlüpfen und spielt die Rolle mal wieder eindwandfrei: Auf der Suche nach Action, ein bisschen unvernünftig und humorvoll. Und so setzt sich auch der Film zusammen. Immer wieder Lacher, auch wenn es mir nicht den Atem geraubt hat. Gute Action, wobei wie gewohnt auf Brutalität und viele Leichen verzichtet wird. Und dann kommt tatsächlich, wie gewohnt, noch der melancholische Moment, der mal wieder hervorragend ins Konzept passt. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen (trotz des zweiten Teils) und bin daher "nur" sehr zufrieden. Potenzial für einen vierten Teil gibt es aber!
geschrieben am 03.07.2012 um 09:13 Uhr
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Matti 
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96 Hours - Spannung, Witz und Action

Absolut empfehlenswerter Streifen! Story ist vielleicht nicht wahnsinnig tiefsinnig, aber das muss sie auch gar nicht sein. Zwar stehe ich eigentlich nicht unbedingt auf diese Art von Filmen, aber Liam Neeson hat mich hier vom Hocker gehauen. Zwischendurch pures Entsetzen, dann wieder Lachen und schon sitzt man wieder gespannt vorm Fernseher und rätselt was als näcshtes passieren mag. Durch und durch gelungen - ich freue mich auf den 2ten Teil (Trailer gibts schon :))
geschrieben am 03.07.2012 um 08:54 Uhr
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Jolla 

Lost - Serie mit Suchtpotenzial

Auch ich bin der Meinung, dass "Lost" eine der besten Serien ist, die je gedreht wurden. Bei solch einem spannenden Handlungsaufbau ist es jedoch keine Überraschung, dass das Ende etwas enttäuscht. Was soll da am Schluss auch noch kommen? Meiner Meinung nach ein logisches Ende. Aber MEHR hat wahrscheinlich jeder erwartet... Trotz allem eine sehr intelligente Serie mit hohem Suchtpotenzial!!!
geschrieben am 02.07.2012 um 14:52 Uhr
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Jolla 

Snow White & the Huntsman - Ein modernisiertes Märchen?

Kristen Stewart als Schneewittchen? Will man das noch sehen? Nach mittlerweile vier Teilen, in denen man die Jungschauspielerin als hübsche und überaus brave Bella beobachten konnte, stellt sich die Frage, ob man als Zuschauer dieses Spektakel wirklich braucht! Wo bleibt die Entwicklung von Kristen Stewart, wo die Entwicklung von Schneewittchen? Wieder einmal ist die Filmheldin überwältigend schön, kann keiner Menschenseele etwas zu leide tun und rettet am Ende doch das ganze Königreich. Da nützt es auch nichts, dass sich Snow White am Ende für den zerzausten und dennoch lasziv-attraktiven Jäger Chris Hemsworth entscheidet statt wie gewöhnlich für den niedlichen Prinzen. Schneewittchen bleibt auch in dieser Neuverfilmung ein marodes Märchen, trotz der düsteren Atmosphäre und den grandiosen Effekten. Und was ist mit Charlize Theron? Natürlich ist sie gut in der Rolle der bösen Königin. Doch meiner Meinung nach ist es auch nicht all zu schwer, "böse" zu sein. Ein bisschen schreien und grimmig gucken kann doch fast jeder.
geschrieben am 02.07.2012 um 11:21 Uhr
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gunkl 

Die bitteren Tränen der Petra von Kant - Die Psychopathologie einer Beziehung

"Die bitteren Tränen der Petra von Kant" ist ein laut Ulrich Gregor: "...eine Studie in Dekadenz, gegenseitiger Abhängigkeit, Leidenschaft, Raserei und Verzweiflung, in seinem Hang zum Exzess vielleicht das am weitesten vorgetriebene, in der Gestaltung virtuoseste Melodram Fassbinders." Vordergründig geht es um eine lesbische Liebesbeziehung. Der Film setzt sich aber nicht nur kritisch mit dem Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe auseinander, sondern allgemein mit den Abgründen menschlicher Liebesbeziehungen. Die dargestellte Beziehung zwischen Petra und seiner Geliebten ist eine "amour fou". Dieses zeigt sich, wenn es um Macht- und Besitzverhältnisse geht. Von Kant will ihre Mitmenschen auf teils sehr subtile Art und Weise gefügig machen, um ihrem krankhaften Drang zum Machtmissbrauch Geltung zu verschaffen. Dieser Missbrauch wird am Ende des Films letztlich auf sie selbst zurückfallen und Petra wird sich von sich selbst entfremden. Petra von Kant befindet sich in der Schwebe zwischen natürlichem und pathologischem Verhalten Die reiche Modeschöpferin lebt mit ihrer Sekretärin Marlene in einer luxuriösen Bremer Dachwohnung zusammen. Von Respekt für ihre "Untergebene" ist aber nichts zu spüren. Sie behandelt ihre Sekretärin Marlene wie eine Sklavin und demütigt sie permanent. Marlene ist für Petra ein devotes Objekt, an dem sie ihren sadistischen Drang auslebt. Abhängigkeit und Unterdrückung prägen die sadomasochistische Beziehung. Dies kommt deutlich in der unterwürfigen Körperhaltung Marlenes gegenüber Petra zum Ausdruck. Durch ihre Freundin Sidonie Baronin von Grasenabb (Katrin Schaake) lernt Petra das australische Model Karin Thimm (Hanna Schygulla) kennen. Karin will sich in Deutschland eine neue Existenz aufbauen. Petra von Kant verliebt sich auf den ersten Blick in sie und lädt sie unter dem Vorwand, mit ihr über eine Model-Tätigkeit sprechen zu wollen, für den nächsten Abend ein. Schamlos nutzt sie die Schwächen der jungen Frau aus und zwingt sie, mit ihr eine Beziehung anzufangen. Karin nimmt sich, was Petra von Kant ihr bietet – Luxus und Beziehungen, bleibt aber ehrlich und gesteht ihr die Beziehungen zu anderen Männern. Das promiskuitive Verhalten Karins zeigt klar die Komplementarität der grenzwertigen Beziehung. Petra ist wütend für Eifersucht. Die Spirale der negativen Gefühle und des Misstrauens beginnt sich zu drehen. Verlustängste nagen an Petra. Das manipulative Verhalten und das Bedürfnis, die Beziehungen zu Karin zu kontrollieren haben den Sinn, diese Verlustangst zu unterdrücken. Petra projiziert nun in Karin ihre Sehnsüchte einbezogen, um das eigene innere Gleichgewicht zu stabilisieren. Das kann sich belastend auf Beziehungen auswirke Eines Tages bekommt Karin einen Anruf von ihrem Mann. Er will sich mit ihr treffen. Petra von Kant, obwohl der Verzweiflung nahe, lässt Karin widerwillig gehen. Zu diesem Zeitpunkt ist ihre Persönlichkeit schon gestört. Beim Abschied wird Petra hysterisch, bezeichnet Karin als "kleine, miese Hure" und spuckt ihr ins Gesicht. Gleich darauf beteuert sie, dass sie Karin liebe. Dieses „Schwarz-Weiß-Denken“ entwertet einerseits die Geliebte, idealisiert sie aber auf der anderen Seite. Es gelingt ihr nicht mehr von emotional bedeutsamen Menschen eine konstante Vorstellung zu behalten. Wir beobachten eine Instabilität von Petras Gefühlen. Sie wird zunehmend impulsiv, hat Probleme sich zu kontrollieren, wirft sich Karin um den Hals. Die Fragilität ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen, insbesondere zu Karin macht die Situation für sie unerträglich. Es fällt ihr schwer, Nähe und Distanz zu regulieren. Die Angst vor zu großer Nähe und vor dem Alleinsein nehmen sie ganz in Besitz. Es kommt vor, dass sie Karin du damit auch sich selbst unbewusst kränkt. Letztlich kann dieser Weg nur in die Autoaggression führen. Die Teufelsspirale beginnt sich zu drehen. Karin erkennt den Ernst der Lage und zieht die Notbremse. Sie zeigt Petra die kalte Schulter und verlässt sie für immer. Nach der Trennung von Karin zeigt sich das ganze Ausmaß der ungesunden Beziehung. Petra hat Existenzängste, fürchtet sich davor, verlassen zu werden, ist einsam und hat Stimmungsschwankungen. Die pathologische Abhängigkeit von Karin zeigt sich in ihrem suchtartigen Verhalten. Jedes Mal, wenn das Telefon klingelt, hofft sie, dass ihre Geliebte sie anruft. Jedes Mal wird sie enttäuscht. Sie hat deutlich Probleme, ihre Wut und Enttäuschung zu kontrollieren. Wie auch in anderen Filmen beschäftigt Rainer Werner Fassbinder sich in "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" mit Menschen, die Beziehungen nach ihrer Nützlichkeit und ihrem Tauschwert beurteilen.
geschrieben am 29.06.2012 um 17:52 Uhr
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gunkl 

Alice in den Städten - Poetischer Existenzialismus?

Alice in den Städten ist ein wunderbar inszeniertes Roadmovie. Es ist ein poetischer Film mit gleichnishafter Kraft. Wenders Werk handelt von Identität, Sprache, Gedächtnis und der existenzialistischen Situation, in die der Mensch "geworfen" ist. Die Reise ist eine Allegorie für den Lebensweg und zugleich ein Bild für das Streben des Mensch zum Selbstbewusstsein und somit zur kreativen Erfüllung des Lebens.Der Film ist trotz des ernsten Themas leicht und positiv.Am Anfang sehen wir den lethargischen Journalisten Philip Winter, der sein Selbstbewusstsein verloren hat. Er ist der Umwelt überdrüssig geworden. Dem eloquenten Journalisten hat es die Sprache verschlagen.Er befindet sich in einer Schaffenskrise. Die Kommunikation zu den anderen Menschen hat er fast völlig abgebrochen, er ist stumm geworden. Statt einen Artikel zu schreiben, bringt er es lediglich fertig, einen Haufen von Fotos für seinen Auftraggeber zu machen. Diese sind sein einziges Kommunkiationsmittel und dienem ihm zur Selbstvergewisserung und Stabilisierung des brüchig gewordenen ICHs. Finanziell abgebrannt und in einer Lebenskrise befindlich, trifft er auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen Lisa van Damm und deren neunjährige Tochter Alice. Die Mutter vertraut ihm ihre Tochter an, mit der er nach Europa fliegt. Als die Mutter nicht wie angekündigt einige Tage später nach Amsterdam nachfolgt, fahren Winter und Alice durch Deutschland, um die Oma der Kleinen zu suchen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein freundschaftlicher Dialog. Beide reden auf gleicher Augenhöhe miteinander.Die zufällige Begegnung mit dem Mädchen bewirkt eine Wandlung in Philip. Er beginnt sich wieder lebendig zu fühlen und die Lebenskrise zu überwinden. Auf der Suche nach der eigenen Identität, die nicht zuletzt auch auf der Erinnerung und der(geistigen/sprachlichen/etc) Heimat beruht, ist die kleine Alice eine Schlüsselfigur. Eigentlich spiegeln die beiden sich gegenseitig wider. Jeder der beiden erkennt sich im anderen und entdeckt sich dadurch (auf neue Art und Weise) wieder.Die bittersüße Atmosphäre ist nicht negativ aufzufassen, sondern zeigt die Wechselhaftigkeit des menschlichen Lebens und der menschlichen Erfahrungen. Die grundsätzlich melancholische Stimmung wird auch durch die S/W Bilder bekräftigt. Die hervorragende und stimmige Ästhetik der Bilder verleiht dem Film Schönheit. Und das obwohl Wenders Häßliche Themen zeigt- die Selbstentfremdung des Menschen schildert, wie sie typisch für die moderne westliche Gesellschaft ist. Hier erinnert "Alice", genauso wie "der Himmel über Berlin" an die Lyrik Rilkes.Wenders schafft eine Ästhetik des Häßlichen. Der Dialog zwischen dem Mädchen und dem Journalisten ist ernsthaft, aber doch von einer gewissen Leichtigkeit. Nicht zuletzt enthält der Film auch eine starke existenzialistische Note. Die Reise als Todesmotiv ist omnipräsent. Orte, an die Erinnerungen gebunden sind, existieren nicht mehr oder sind verlassen. Im Haus der Großmutter lebt nun eine fremde Familie. Die Bekannten sind längst verschwunden, nur die Erinnerung ist geblieben.Das Motiv der Vergänglichkeit klingt hier an,wie auch später in "Der Himmel über Berlin". Allerdings nicht mit einer schweren Note, sondern mit der Leichtigkeit des Seins. Psychologisch sehr gut ausgearbeitet, schildert der Film das Streben des Menschen in der Krise zum Ursprung, zu den eigenen Wurzeln. Wenn alle Stricke reißen, dient das Erlebte als Halt, die Erinnerung als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ohne Erinnerung ist daher auch kein Zukunftsdenken möglich. Die Aussage ist deshalb existenzialistisch, weil es dem Protagonisten selbst überlassen ist, sein Leben kreativ zu gestalten und sein "geworfensein" zu akzeptieren. Letzlich ist es an Philip selbst, sich zu "erfinden" bzw. zu verwirklichen. der Dialog mit dem Mädchen dient ihm dabei als Motor. Der Film erinnert in dieser Hinsicht an den sartre'schen Existenzialismus. Die Option des Metaphysischen bleibt jedoch stets offen.
geschrieben am 28.06.2012 um 15:57 Uhr
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Nihil 

Lost

Abgesehen vom leicht enttäuschenden Ende eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Die fortlaufende Story trotz hoher Folgenzahl pro Staffel war damals etwas ganz Neues und hat nachhaltig verändert, wie heute TV-Serien angegangen werden. Tolle Darsteller, spannende Handlungsstränge und hochwertige Produktion konnten mich nachhaltig überzeugen.
geschrieben am 25.06.2012 um 17:20 Uhr
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8martin 

Das Fest des Ziegenbocks - Tod einer Bestie

Ein Vater-Tochter Drama vor politischem Hintergrund. Ein Vater bietet einem Diktator (Tomas Milian), den seltsamerweise alle ‘Chief‘ nennen, seine Tochter Uranita (Stephanie Leonidas) an, um zu überleben. In Rückblenden wird das Drama erzählt, das 30 Jahre zurückliegt. Das Zusammentreffen der beiden nach so langer Zeit zeigt welche Spuren das Ereignis hinterlassen hat. Die Tochter (Isabelle Rossellini) ist immer noch traumatisiert und unverheiratet geblieben, ihr Vater (Paul Freeman) kann nicht sprechen und sitzt gelähmt im Rollstuhl. Der grausame Umgang mit Dissidenten wird ebenso gezeigt, wie die Möglichkeit eines schnellen Aufstiegs für besonders erfüllungsbereite Schergen. Dem ‘Chief‘ geht es außer um junge Mädchen noch um Ordnung und Frieden. ‘Und bezahlt wird mit Blut! ‘, sagt er. Die Untat selber wird zwar ausführlich, aber eher abstoßend ins Bild gesetzt. Man spürt die Angst von Uranita, sowie den Ekel vor dem geilen alten ‘Bock‘. Heute kann sich der Vater nicht mehr entschuldigen und Urania kann ihm nicht verzeihen. Man kann den Übeltäter nur umbringen. Auch die Ausreden und Entschuldigungen der Verwandten werden vorgebracht. Hier werden die Emotionen angesprochen nicht so sehr die Spannung. Die menschliche Tragik eines unverzeihlichen Verbrechens egal aus welchen Motiven heraus es begangen wurde.
geschrieben am 23.06.2012 um 17:32 Uhr
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