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© Constantin Film

Die drei Musketiere (Steelbook)

OriginaltitelThe Three Musketeers
GenreAction, Abenteuer
Land & JahrDeutschland 2011
Verkaufsstart09.02.2012 (Constantin Video)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 106 min.
RegiePaul W.S. Anderson
DarstellerJuno Temple, Logan Lerman, Milla Jovovich, Orlando Bloom, Ray Stevenson, Christoph Waltz
Homepage http://www.musketiere-film.de
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Inhalt/Kritik
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im Kino

DVD Extras

Audiokommentar mit Paul W.S. Anderson, Jeremy Bolt und Robert Kulzer (in Englisch Dolby Digital 2.0) • Making of (ca. 23 Min.) • Musikclip von Take That "When we were young" (ca. 4 Min.) • Historische Informationen zu den Drehorten (ca. 4,5 Min.) • Darsteller-Infos

Inhalt

Kaum in Paris angekommen, legt sich der draufgängerische junge D'Artagnan (Logan Lerman) mit den drei Musketieren Athos (Matthew MacFadyen), Porthos (Ray Stevenson) und Aramis (Luke Evans) an. Als dieser sein Fechtgeschick gegen die Truppen des Fieslings Rocheford (Mads Mikkelsen) unter Beweis stellt, akzeptieren die Freunde den Abenteurer als einen der ihren.

Gemeinsamen stellen sich die Musketiere dem machthungrigen Kardinal Richelieu (Christoph Waltz) und der intriganten Lady de Winter (Milla Jovovich) in den Weg, die einen Krieg zwischen Frankreich und England herbeiführen wollen. Beim Kampf gegen die Bedrohung müssen sich die vier Freunde nicht nur auf ihre scharfen Klingen verlassen, sondern auch auf den Zusammenhalt ihrer Gemeinschaft.

Kritik

Für Paul W.S. Andersons ("Resident Evil: Afterlife 3D") filmischen Adaption von Alexandre Dumas' Abenteuer-Klassikers "Die drei Musketiere" wurde der Stoff modernisiert. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass 3D bei den Zuschauern mittlerweile schon wieder an Popularität verloren hat, wurde "Die drei Musketiere" Stereoskop gefilmt. geschätzte 60 Millionen Euro hat das Projekt gekostet, womit es sich auf einer Ebene mit Tom Tykwers "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" bewegt, der bislang teuersten europäischen Produktion. Überraschend ist angesichts des Rentabilitätszwangs die Besetzungsstrategie. Man habe der Vorlage Dumas' treu bleiben wollen und die Hauptfiguren ausschließlich mit jungen Darstellern besetzen wollen. Dass man dafür allerdings mit Logan Lerman, Ray Stevenson, Luke Evans und Matthew MacFadyen auf - zumindest im europäischen Raum - relativ unbekannte Gesichter setzte, überrascht etwas. Die Nebenrollen sind prominenter besetzt. So haben in "Die drei Musketiere 3D" Orlando Bloom, Milla Jovovich und Christoph Waltz Nebenrollen übernommen.

Stolz ist man bei Constantin auf die Tatsache, dass "Die drei Musketiere" trotz der Besetzung und Regisseur Paul W.S. Anderson eine deutsch-englische Produktion ist. Aus den USA sei kein Geld in die Produktionskasse geflossen, dafür kam rund ein Sechstel aus deutschen Steuertöpfen zusammen. Schließlich fanden die Dreharbeiten in Deutschland statt - überwiegend in Bayern. Schlösser und Burgen in Würzburg, Bamberg und München repräsentieren französische und italienische Originalschauplätze wie Paris oder Gascogne.

"Die drei Musketiere (3D)" ist nicht gelungen. So überzeugen lediglich die visuellen Effekte, die Action-Sequenzen und Logan Lerman ("Percy Jackson - Diebe im Olymp") in der Rolle von Neumusketier D'Artagnan. Er verkörpert seine Figur glaubwürdig und reißt die Zuschauer mit. Die restliche Besetzung ist schlecht gewählt. Insbesondere Christoph Waltz ("Inglourious Basterds"), Mads Mikkelsen ("Kampf der Titanen"), Milla Jovovich ("Das fünfte Element") und Orlando Bloom ("Fluch der Karibik") können als Bösewichte nicht überzeugen. Ihre Figuren sind stark überzeichnet und wirken eher witzig denn bedrohlich - für ein vermeintlich spannendes Kinoabenteuer kein gutes Zeichen. Die Dialoge sind hölzern, die Geschichte arg konstruiert, so dass diese keine Fahrt aufnimmt. Dies passiert nur in wenigen gelungenen Action-Szenen. Schon in "Resident Evil: Afterlife 3D" bewies Regisseur Anderson, dass er ein Händchen für Action hat. So sind vor allem die Kämpfe zwischen den Luftschiffen abwechslungsreich und spannend inszeniert. Auch die 3D-Effekte sind in Ordnung. Diese bringen zwar keinen Mehrwert für die Geschichte, sind jedoch technisch gut umgesetzt. "Die drei Musketiere (3D)" ist ein Mantel- und Degen-Abenteuer, dass aufgrund der schlecht ausgearbeiteten Charaktere und langatmigen Szenen nicht überzeugt. Lediglich der technischen Seite sowie Logan Lermans Leistung ist Positives abzugewinnen.

Heiko Thiele/Filmreporter.de

Die drei Musketiere (Steelbook)

Bewertung

Bewertung
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4,7 (3 User)
4,0 (Filmreporter)

Meinungen

Effekte wirklich nicht schlecht. aber ansonsten nur mist!

01.03.2012 13:18 Uhr - studentAD
nette effekte

streckenweise aber auch ziemlich langatmig. relativ talentierte schauspieler. für diesen film kann man etwss zeit riskieren, wenn man die ganze andere tristes im aktuellen... mehr

29.02.2012 14:07 Uhr - rahnefeld

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