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Easy Money

OriginaltitelSnabba Cash
AlternativEasy Money - Spür die Angst
GenreThriller
Land & JahrSchweden 2010
Verkaufsstart15.02.2012 (Universum Film)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 125 min.
RegieDaniel Espinosa
DarstellerJoel Kinnaman, Matias Padin, Dragomir Mrsic, Lisa Henni, Mahmut Suvakci, Jones Danko
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Inhalt

Stockholm besteht nicht nur aus hübschen Schwedinnen und einer heilen Welt, wie es Johan 'JW' Westlund (Joel Kinnaman) manchmal glaubt. Der smarte Student ist intelligent, hat aber kein Geld. Für den Studenten ist die Finanzmisere umso schlimmer, weil er sich gerne mit wohlhabenden Kommilitonen umgibt und sich in die reiche Sophie (Lisa Henni) verliebt.

Zunächst fällt JW keine Möglichkeit ein, um seine finanziellen Probleme zu lösen, bis sich doch eine Chance eröffnet, ans schnelle Geld zu kommen. Als Helfer bei dem Kokain-Deal eines Freundes soll er eine Unsumme Geld verdienen. Als der Handel angewickelt werden soll, gibt es doch Probleme. Drogendealer Jorge (Matias Padin) und der serbische Geldeintreiber Mrado (Dragomir Mrsic) funken dazwischen. Ein brutaler Kampf zwischen verschiedenen Clans um die Drogen-Vorherrschaft in Stockholm beginnt.

Kritik

"Easy Money" ist die Verfilmung des schwedischen Erfolgsromans "Spür die Angst - Stockholm Crime" von Jens Lapidus. Es ist der erste Teil einer Trilogie, die den Weg auf die große Leinwand finden soll. Lapidus' Vorlage ist sehr komplex, weshalb Regisseur Daniel Espinosa ("Safe House") die Geschichte des 2006er Romans auf seine wesentlichen Bestandteile reduziert hat. So konzentriert sich der Filmemacher auf die genaue Charakterisierung der Stockholmer Drogenszene.

Er konzipiert das Verhältnis der Banden untereinander so verworren, dass kaum einer das Geflecht durchschaut. Auch nicht Protagonist Westlund, der von Joel Kinnaman ("The Darkest Hour") verkörpert wird. Der entscheidet sich in seiner Verzweiflung für die Flucht nach vorn und ist zwischen Moral und Amoral hin- und hergerissen. Kinnaman verdeutlicht seinen Zwiespalt sehr deutlich. Für seine Figur empfindet man daher mal mehr Sympathie, mal weniger. Das ist genau, was Espinosa mit seinem Thriller erreichen wollte. Ihn habe insbesondere die Frage der Ganovenehre fasziniert. Es sei interessant gewesen Menschen zu porträtieren, die aus unserer Sicht moralische Mängel aufweisen, aus eigener Sicht jedoch ihre Bestes geben und sich moralisch integer verhalten.

Dies ist auch in den weiteren Charakteren des Films angelegt, die der Regisseur ebenfalls gut ausgearbeitet hat. Neben JW, stehen die von Dragomir Mrsic ("Leo") und Matias Padin dargestellten Mrado und Jorge im Vordergrund der Geschichte. Trotz ihrer kriminellen Härte haben sie Momente, in denen ihre Menschlichkeit und Moral zum Vorschein kommt. Die differenzierte Gestaltung der Charaktere unterscheidet "Easy Money" von der Verfilmung der Millenium-Trilogie von Bestsellerautor Stieg Larsson. Dieser charakterisiert ebenfalls die kriminelle Schicht Schwedens. Allerdings betreibt er in seinen Geschichten größtenteils moralische Schwarz/Weiß-Malerei. Daher ist Espinosas Adaption ein spannender Drogen-Thriller, der sich wohltuend von anderen Genrefilmen abhebt.

Heiko Thiele/Filmreporter.de

Easy Money

Bewertung

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Daniel Espinosas "Easy Money" basiert auf dem schwedischen Roman "Spür die Angst - Stockholm Crime" von Jens Lapidus. Der Regisseur komprimiert dessen komplexe Geschichte zu... mehr

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