Real Steel - 2011 - FILMREPORTER.de
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© Walt Disney

Film: Real Steel

Medium: Leih-Blu-ray
OriginaltitelReal Steel
UntertitelManchmal bekommt man eine zweite Chance
GenreScience Fiction
Land & Jahr USA 2011
Verkaufsstart    12.04.2012 (Walt Disney Studios Home Entertainment)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 127 min.
RegieShawn Levy
DarstellerHugh Jackman, Dakota Goyo, Evangeline Lilly, Anthony Mackie, Kevin Durand, Hope Davis
Homepage http://www.steelgetsreal.com
http://www.real-steel.de
Links IMDB

DVD Extras

Audiokommentar von Regisseur Shawn Levy • Countdown zum Kampf - Die Charlie Kenton Story • Hinter den Kulissen von Metal Valley • Die Entstehung der Roboter • Sugar Ray Leonard: Der Champ • Zusätzliche und erweiterte Szenen mit Einführungen von Regisseur Shawn Levy

Inhalt

In der Welt von "Real Steel - Stahlharte Gegner" erfreuen sich Boxkämpfe zwischen hochentwickelten Robotern weltweit großer Beliebtheit. Charlie Kenton (Hugh Jackman) feierte einst große Erfolge als Profi-Boxer. Inzwischen hat er seine besten Zeiten hinter sich. Statt selbst in den Ring zu steigen, steuert er jetzt selbstkonstruierte Roboter in Untergrundkämpfen, um über die Runden zu kommen. Dabei unterstützt die Tochter (Evangeline Lilly) seines ehemaligen Trainers den heruntergekommenen Sportler.

Als er vom Tod der Mutter seines zehnjährigen Sohnes Max (Dakota Goyo) erfährt, geht Charlie einen Deal ein. Im Gegenzug für eine hohe Geldsumme verzichtet der verschuldete Ex-Boxer auf das Sorgerecht. Zuvor muss er allerdings den Sommer mit seinem Sohn verbringen. Zunächst empfindet er Max als lästigen Klotz am Bein. Als die beiden gemeinsam einen schrottreifen Roboter restaurieren, kommen sich Vater und Sohn allmählich doch näher.

Kritik

Shawn Levy ist vor allem für harmlose, familienfreundliche Unterhaltung wie "Im Dutzend billiger" und "Nachts im Museum" bekannt. Auch sein erster Science-Fiction "Real Steel - Stahlharte Gegner" lässt sich in diese Reihe einordnen. Die Prämisse der boxenden Roboter, die aus Richard Mathesons Kurzgeschichte "Steel" entlehnt ist, dient lediglich als Katalysator für das seichte Vater-Sohn-Drama. Statt sich differenziert mit den Auswirkungen auseinanderzusetzen, die der plötzliche Tod der Mutter für den zehnjährigen Protagonisten hat, begnügt sich der Film mit ein paar sentimentalen Momenten. Im Hinblick auf das zerrüttete Verhältnis zwischen dem Jungen und dessen Vater ist das Werk bisweilen noch kitschiger als der ähnlich gelagerte "Over The Top" mit Sylvester Stallone. Das muss man auch erst mal hinkriegen!

Darüber hinaus wirkt "Real Steel" wie eine Mischung aus dem Boxer-Drama "Rocky" und Michael Bays Roboter-Materialschlacht "Transformers". Während das Comeback des von Hugh Jackman gespielten Ex-Boxers in vorhersehbaren Bahnen verläuft, überrascht die technische Umsetzung der Roboter. Im Vergleich zu den mechanischen Kollegen der "Transformers"-Reihe, fügen sich die Maschinenwesen aus "Real Steel" sehr viel organischer in das phantastische Universum ein und tragen erheblich zur Glaubwürdigkeit von Shawn Levys spekulativem Szenario bei. Angesichts der verkitschten Geschichte ist das leider nur ein kleiner Trost.

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