Eine ganz heiße Nummer - 2011 - FILMREPORTER.de
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Film: Eine ganz heiße Nummer

Medium: Kauf-Blu-ray
OriginaltitelEine ganz heiße Nummer
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2011
Verkaufsstart    18.05.2012 (Universum Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 96 min.
RegieMarkus Goller
DarstellerGisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass, Monika Gruber, Sigi Zimmerschied, Hans Schuler
Homepage http://www.eineganzheissenummer.de
Links IMDB

DVD Extras

Making Of • Featurettes • Interviews mit Cast & Crew

Inhalt

Auch im bayrischen Marienzell hat die Wirtschaftskrise Einzug gehalten. Statt im örtlichen Lebensmittelgeschäft einzukaufen, fahren die Dorfbewohner aus Kostengründen lieber zum Discounter in der nächstgelegene Stadt. Zahlreiche kleine Läden haben deshalb bereits geschlossen. Auch Marias (Bettina Mittendorfer) Tante-Emma-Geschäft steht vor dem Aus. Ihre Mitarbeiterinnen Waltraud (Gisela Schneeberger) und Lena (Rosalie Thomass) wird sie bald entlassen müssen.

Als Maria einen obszönen Anruf erhält, hat sie die rettende Geschäftsidee. Schnell überzeugt sie ihre Kolleginnen davon, eine Telefonsex-Hotline zu gründen. Nach einer heimlichen Plakataktion im Dorf, stehen die Leitungen nicht mehr still. Die finanzielle Rettung ist in Sicht. Doch nicht alle Bewohner des kleinen bayrischen Marienzell begrüßen den gelockerten Umgang mit den Sitten im Dorf.

Kritik

Die bayrische Komödie "Eine ganz heiße Nummer" ist die nur streckenweise gelungene Adaption des gleichnamigen Romans von Andrea Sixt. So gefällt der humorvolle und natürliche Umgang mit dem Thema Telefonsex. Regisseur Markus Goller ("Friendship!") zeigt, das sich hinter der moralisch-biederen Fassade vieler Menschen oft ganz andere Bedürfnisse verstecken. Die Protagonistinnen sind mit Gisela Schneeberger ("Kalt ist der Abendhauch"), Bettina Mittendorfer ("Sommer in Orange") und Rosalie Thomass ("Beste Zeit") punktgenau besetzt. Sie bilden ein Trio, welches durch eine sichbare Spielfreude und Glaubwürdigkeit überzeugt.

Die Abstimmung der dramatischen mit den komödiantischen Elementen ist hingegen nicht stimmig, so dass die Inszenierung insgesamt unausgegoren wirkt. Zudem sind die männlichen Charaktere zu klischeehaft angelegt. Beim von Ferdinand Schmidt-Modrow ("Beste Gegend") gespielten Jakob fragt man sich zudem, ob der geistig zurückgeblieben ist, oder er sich einfach nur dümmlich-naiv verhält. Die musikalische Untermalung ist hingegen passend und unterstützt mit der Blasmusik das bayrische Lokalkolorit des Films.

Zu diesem trägt sicher auch der erste Kino-Auftritt von Komikerin Monika Gruber ("Hubert und Staller") bei, die sich ganz ordentlich schlägt. Ob ein Norddeutscher alle Witze der bayrischen Damen versteht ist zweifelhaft - zu stark ist ihr bayrischer Dialekt, vielleicht denkt der Verleih ja über eine untertitelte Fassung für die Fischköpfe nach? Die Kameraführung ist zurückhaltend und präsentiert ein idyllisches sommerliches Bayern. Aufgrund der verworrenen Inszenierung, ist "Eine ganz heiße Nummer" trotz sympathischer Darstellerinnen nur eine mäßig geratene Komödie.

Eine ganz heiße Nummer

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Die bayrische Komödie "Eine ganz heiße Nummer" ist die nur streckenweise gelungene Adaption des gleichnamigen Romans von Andrea Sixt. Immerhin gefällt der humorvolle und... mehr

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Andrea Sixt

Autodidaktin Andrea Sixt

Andrea Sixt ist die Autorin des Erfolgsromans "Eine ganz heiße Nummer", der nun unter der Regie von Markus Goller verfilmt wurde. Im Interview mit... weiter
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