| Originaltitel | Black Gold | |
| Alternativ | Black Thirst; Or noir | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Frankreich/Italien/Katar 2011 | |
| Verkaufsstart | 14.06.2012 (Universal Pictures Video) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 129 min. | |
| Regie | Jean-Jacques Annaud | |
| Darsteller | Antonio Banderas, Freida Pinto, Mark Strong, Tahar Rahim, Riz Ahmed, Jamal Awar | |
| Homepage |
http://www.blackgold-themovie.com http://www.black-gold-film.de |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:6.0
Anzahl User:1
Noch keine Userkommentare Redaktion:5.0
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Zu Beginn der 1930er Jahre schließen die verfeindeten arabischen Stammesfürsten Nesib (Antonio Banderas) und Amar (Mark Strong) einen Waffenstillstand. Die beiden einigen sich darauf, das als Gelber Gürtel bezeichnete Wüstenterritorium zur neutralen Zone zu erklären. Fortan darf keiner der Stammesfürsten Anspruch auf das Gebiet erheben. Um sicherzugehen, dass sein Rivale sich an die Vereinbarung hält, verlangt Nesib die Obhut für Amars Söhne Saleeh (Akin Gazi) und Auda (Tahar Rahim). Amar willigt ein, so dass seine Kinder bei Nesib aufwachsen.
Der Frieden hält mehrere Jahre ohne weitere Konflikte. Als im Gelben Gürtel jedoch immense Ölvorkommen entdeckt werden, wird die Wüstenregion zum begehrten Territorium. Schon bald beginnt Nesib mit Hilfe von amerikanischen Geschäftsmännern, die Ölvorkommen abzubauen. So kommt es zum erneuten bewaffneten Konflikt mit Amar. Dessen Sohn Auda gerät dabei zwischen die Fronten. Der junge Mann soll seinen leiblichen Vater Amar im Kampf gegen Nesib unterstützen. Für Auda beginnt eine lebensgefährliche Mission...
Beeindruckende Wüstenbilder, die epische Geschichte und aufwendig inszenierte Actionsequenzen. Dies zeichnete bereits David Leans Abenteuer-Klassiker "Lawrence von Arabien" aus. Auch Jean-Jacques Annaud bedient sich für "Black Gold" dieser Zutaten. Trotz einiger Längen überzeugen insbesondere die Kampf-Szenen sowie die in Katar fotografierte Wüstenkulisse. Aus dem Ensemble der Hauptfiguren ragt der von Tahar Rahim gespielte Prinz Auda heraus. Dessen Entwicklung vom belesenen Feingeist zur kämpferischen Führungspersönlichkeit weiß dank des glaubwürdigen Spiels von Rahim durchgehend zu überzeugen.
Viel mehr als ein actionreiches Abenteuer vor sehenswerter Kulisse sollte man von Annauds Werk allerdings nicht erwarten. Die fundamentalen Veränderungen, die die Entdeckung der arabischen Ölvorkommen in den 1930er Jahren nach sich ziehen sollte, werden nicht ausgelotet. Das Titelgebende schwarze Gold dient lediglich als Prämisse für ein Wüsten-Epos, das vordergründige Unterhaltung bietet, statt interessante Fragen zu stellen.

Jean-Jacques Annaud steht für episches Kino wie "Am Anfang war das Feuer" und "Sieben Jahre in Tibet". Er macht aber auch spannende Tierfilme wie "Der Bär"... weiter