| Originaltitel | The Boys Are Back | |
| Alternativ | The Boys Are Back in Town | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Australien/Großbritannien 2009 | |
| Verkaufsstart | 05.07.2012 (StudioCanal Germany Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 100 min. | |
| Regie | Scott Hicks | |
| Darsteller | Clive Owen, Laura Fraser, George MacKay, Julia Blake, Emma Lung, Emma Booth | |
| Homepage |
http://www.boysarebackmovie.com |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:3.0
Anzahl User:1
Noch keine Userkommentare Redaktion:7.0
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Ein Vater und zwei Söhne: am Set • Eine Reise in Bildern - mit optionalem Kommentar von Regisseur Scott Hicks • Wendecover
Sportjournalist Joe Warr (Clive Owen) lebt mit seiner krebskranken Frau Katy (Laura Fraser) und seinem kleinen Sohn Artie (Nicholas McAnulty) in der australischen Einöde. Als Katy stirbt, gerät sich das Leben von Vater und Sohn aus den Fugen. In die Trauer über den Verlust mischt sich bei Joe Zweifel, ob er Beruf, Haushalt und Erziehung alleine gestemmt bekommt. In Laura (Emma Booth) findet er tatkräftige Unterstützung, um seinen Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen. Sie nimmt auch Artie in Obhut, wenn Joe beruflich unterwegs ist. Doch die Rolle der Ersatzhausfrau missfällt der attraktiven Blondine auf Dauer. Als Joes älterer Sohn Harry (George MacKay) aus England anreist, wird die Situation untragbar. Als Joe exklusiv von einem Tennisgroßereignis in Melbourne berichten soll, lässt er seine beiden Söhne alleine zurück. Es kommt beinahe zur Katastrophe. Nach diesem Vorfall stellt sich Joe existentielle Fragen.
Der australische Regisseur Scott Hicks macht erstmals 1996 mit "Shine - Der Weg ans Licht" auf sich aufmerksam. Mit "The Boys Are Back" unterstreicht er den positiven Ersteindruck. Er erzählt die Geschichte eines alleinerziehenden Vaters, der zwischen Trauer und Vergangenheitsbewältigung die Orientierung verliert. Der Versuch seinen Söhnen eine gute Erziehung angedeihen zu lassen, steht dabei stets im Vordergrund. Hicks stellt Clive Owen in den Fokus seiner Inszenierung und dieser dankt ihm mit einer überzeugenden Darbietung. Die Nebenrollen sind ebenfalls glänzend besetzt, vor allem Emma Booth und George MacKay hinterlassen einen positiven Eindruck. Der sichere Blick für den Grundkonflikt der Erzählung bewahrt Hicks davor, ins Kitschige abzugleiten. Sowohl die Kulisse als auch der Erzählrhythmus sind stimmig. Am Ende bleibt ein Werk, welches sich seriös mit Themen wie Tod und Einsamkeit auseinandersetzt, ohne auf eine Prise Humor zu verzichten.

Mit "Shine - Der Weg ans Licht" gelang dem australischen Regisseur Scott Hicks im Jahr 1996 der Durchbruch. Davor machte er sich als Dokumentarfilmer einen... weiter