| Originaltitel | Star Trek - The Next Generation - Season 1 | |
| Alternativ | Star Trek: The Next Generation | |
| Genre | Science Fiction, TV-Serie | |
| Land & Jahr | USA 1987 | |
| Verkaufsstart | 26.07.2012 (Paramount Pictures) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 1184 min. | |
| Regie | Cliff Bole, Les Landau, Winrich Kolbe | |
| Darsteller | Patrick Stewart, Jonathan Frakes, LeVar Burton, Marina Sirtis, Brent Spiner, Michael Dorn | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:7.5
Anzahl User:2
Anzahl Userkommentare:2
Redaktion:7.0
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UNTER SPANNUNG! "The Next Generation" erreicht neue Höhen! • Das "Star Trek: The Next Generation"-Archiv: Der Anfang • Episodic Promos • Logbucheinträge - Der Anfang • Die Erschaffung einer Legende • Unvergessliche Missionen
Fast 20 Jahre nach dem Ende der ersten "Star Trek"-Serie schuf Gene Roddenberry mit der "Next Generation" ein Spin-Off, das etwa ein Jahrhundert nach den Geschehnissen des Originals spielt. Im Mittelpunkt steht die Crew des neuen Raumschiffs Enterprise, das unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) den Weltraum erforscht. Einige Dinge haben sich seit der Ära von Captain James T. Kirk (William Shatner), Mister Spock (Leonard Nimoy) und der ersten Enterprise geändert. So herrscht zwischen den Menschen und den Klingonen endlich Frieden, auch wenn es nach wie vor immer mal zu Konflikten zwischen den Spezies kommt. Mit Lieutenant Worf (Michael Dorn) dient erstmals ein Klingone als Offizier der Sternenflotte.
Ohnehin weist die Besatzung Picards eine Vielfalt verschiedenster Lebensformen auf. So ist Counselor Deanna Troi (Marina Sirtis) eine halbe Betazoidin, die durch ihre empathischen Fähigkeiten die Emotionen anderer Individuen empfinden kann. Nur bei Commander Data (Brent Spiner) gelingt ihr das nicht, da es sich bei diesem Schiffsoffizier um einen hochentwickelten Androiden handelt. Unfähig, menschliche Emotionen nachzuvollziehen, strebt er dennoch stets danach, den Eigenheiten des Menschseins auf den Grund zu gehen und menschlich zu werden.
Obwohl die "Next Generation" den Wurzeln von Gene Roddenberrys erster "Star Trek: Raumschiff Enterprise"-Serie treu bleibt, wird die neue Besatzung von der Mehrheit der Fans zunächst nur widerwillig angenommen. Zu groß ist wohl die Angst, dass die neuen Charaktere den lieb gewonnen Helden Kirk und Spock nicht gerecht werden könnten. Im Laufe der Zeit legt sich die Skepsis allerdings. So entwickelt sich "Star Trek - The Next Generation" zum internationalen Erfolg, der mit "Deep Space Nine", "Voyager" und "Enterprise" drei weitere Spin-Offs nach sich zieht. Picards Crew durchquert sieben Staffeln lang den Weltraum, bevor sie sich nach stolzen 178 Folgen von den Fernsehbildschirmen verabschiedet und mit Lichtgeschwindigkeit auf die Kinoleinwand wechselt, um ihre letzten vier Abenteuer im Spielfilmformat zu erleben.
Von allen "Star Trek"-Serien kommt bei "The Next Generation" der humanistische Aspekt von Roddenberrys Science-Fiction am deutlichsten zum Ausdruck. Das wird vor allem an Protagonist Jean-Luc Picard deutlich, der mit seiner besonnenen, aufgeklärten Art stets den Weg der Diplomatie wählt, um Konflikte zu lösen und kriegerische Auseinandersetzungen zu vermeiden. Obwohl die Serie auch mit spannend inszenierter Action punkten kann, glänzt die "Next Generation" vor allem mit leisen Charakterdramen und philosophischen Untertönen.

Der Weltraum, unendliche Weiten. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende der ursprünglichen "Star Trek: Raumschiff Enterprise"-Fernsehserie mit William Shatner... weiter