| Originaltitel | Red Dog | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Australien 2011 | |
| Verkaufsstart | 21.08.2012 (Ascot Elite Home Entertainment) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 89 min. | |
| Regie | Kriv Stenders | |
| Darsteller | Josh Lucas, Rachael Taylor, Noah Taylor, Keisha Castle-Hughes, Luke Ford, Eamon Farren | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Audiokommentar von Regisseur Kriv Stenders und dem Produzenten Nelson Woss • Interview mit Red • Making of • Training mit Red • Deleted Scenes • Storyboard • Kino-Trailer • Originaltrailer • Trailershow
Dampier im Nordwesten Australiens ist eigentlich kein Ort mit irgendwelchen Besonderheiten. In dem verschlafenen Städtchen ist nichts los. Die Männer arbeiten in den Minen, die Frauen kümmern sich um die Kinder und den Haushalt und in der Freizeit wird getrunken, was die Zapfhähne hergeben.
Erst als der rothaarige Hund Red Dog in Dampier auftaucht, beginnt sich das Städtchen zu verändern und nach einiger Zeit in ganz Australien für Aufsehen zu sorgen. Die Bürger entdecken gute Seiten an sich, die Männer trinken weniger und kümmern sich fürsorglich um den Vierbeiner. Der rettet mehrere Menschen vor dem sicheren Tod, führt Verliebte zusammen und sorgt dafür, dass Busfahrer John (Josh Lucas) endlich sesshaft wird und eine Familie gründet.
Als dieser jedoch mit seinem Wagen tödlich verunglückt, verlässt Red Dog Dampier, in der Hoffnung seinen besten Freund doch noch irgendwo lebend zu finden. Woher soll er wissen, dass John verstorben ist, wenn ihm das niemand mitteilt?
Ein streunender Hund weckt das Gute in Alkoholikern, rettet Menschen das Leben, freundet sich mit einer garstigen Katze an und wird zum Helden einer ganzen Nation. Hört sich ganz nach einem vor Schmalz triefenden pathetischen Tränendrüsenfilm an, oder? Überraschender Weise trifft dies auf den Familienfilm "Red Dog" nicht zu, der auf einer wahren Begebenheit aus den 1970er Jahren beruht, die noch heute den meisten Australiern ein Begriff ist.
Zwar gibt es den ein oder anderen pathetischen Moment, auch Tränen sind garantiert. Regisseur Kriv Stenders gelingt es jedoch, diese Szenen im Rahmen zu halten und nur dort einzusetzen, wo es angebracht ist. Der Umgang der Menschen mit dem roten Hund wirkt durchweg glaubwürdig, was auch an den gelungen Schauspielleistungen von Darstellern wie Josh Lucas liegt. Sie verleihen ihren Charakteren eine warmherzige und fröhliche Ausstrahlung, die bereits nach wenigen Minuten den Zuschauer förmlich infiziert. Dieser kann sich mit den Figuren identifizieren und nachvollziehen, weshalb der wundersame Hund ihnen so viel bedeutet.
Die positive Grundstimmung von "Red Dog" wird durch die Kameraarbeit von Geoffrey Hall verstärkt, für dessen Aufnahmen idyllische Landschaftsaufnahmen bei strahlendem Sonnenschein kennzeichnend sind. So lässt sich "Red Dog" als Stimmungsaufheller genießen, der es mit den Emotionen glücklicherweise nicht übertreibt.
