| Originaltitel | Et si on vivait tous ensemble? | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | Frankreich/Deutschland 2011 | |
| Verleih ab | 19.10.2012 (Pandora Film (Home Entertainment)) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 100 min. | |
| Regie | Stéphane Robelin | |
| Darsteller | Guy Bedos, Daniel Brühl, Geraldine Chaplin, Jane Fonda, Claude Rich, Pierre Richard | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Laufzeit Bonusmaterial: ca. 40 Minuten: Making-OF • Premiere in Locarno • Pandora Trailershow
Claude (Claude Rich), Annie (Geraldine Chaplin), Jean (Guy Bedos), Albert (Pierre Richard) und Jeanne (Jane Fonda) sind seit mehreren Jahrzehnten befreundet. Ihre letzten Tage wollen die Rentner trotz altersbedingter gesundheitlicher Probleme nicht im Altersheim verbringen. Deshalb beziehen die fünf Freunde gemeinsam ein Haus.
Unterstützt wird die Rentner-WG im Alltag von dem jungen Ethnologen Dirk (Daniel Brühl), der gerade an seiner Doktorarbeit übers Altern sitzt. So bekommt er intime Einblicke, wie Albert aufgrund seiner Altersdemenz immer mehr den Boden unter den Füßen verliert. Zudem lernt Dirk eine attraktive Südländerin kennen, die ihm die Vorzüge des Jungseins anschaulich aufzeigt.
"Und wenn wir alle zusammenziehen?" beschreibt das Leben einer aus fünf gut situierten Rentnern bestehenden Wohngemeinschaft. Diese Ausgangslage weckt Interesse, da die meisten jüngere Leute mit WGs konnotieren. Allerdings nutzt Stéphane Robelin das Potential nicht, welches der Plot bietet. So ist der Alltag der Wohngemeinschaft zwar realistisch und zuweilen unterhaltsam dargestellt. Den Zuschauer auf Dauer bei der Stange halten, kann die zu langatmige Inszenierung jedoch nicht.
Auch die eingestreuten dramatischen Momente in denen es etwas turbulenter zugeht, berühren den Zuschauer wenig. Zum überwiegend enttäuschenden Eindruck von "Und wenn wir alle zusammenziehen?" trägt der prominente Cast bei. Dieser agiert mit einer Ausnahme zu uninspiriert. Besonders Daniel Brühl ("Intruders") kann in seiner Rolle nicht überzeugen. Den weltoffenen und sensiblen Ethnologen nimmt man ihm einfach nicht ab. Lediglich Pierre Richard ("Cineman") schafft es, seine Figur glaubwürdig und berührend darzustellen.
