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Was weg is, is weg

Film (Leih DVD)

OriginaltitelWas weg is, is weg
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2012
Verleih ab04.10.2012 (Senator Home Entertainment GmbH)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 84 min.
RegieChristian Lerch
Darsteller Florian Brückner, Maximilian Brückner, Jürgen Tonkel, Sigi Terpoorten, Hans Schuler, Johanna Bittenbinder
Links IMDB
Bewertung (Skala: 1-10)
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Film: DVD Extras

Audiokommentar mit Regisseur Christian Lerch • Outtakes • Interviews • Making of • Fotogalerie

Film: Inhalt

Wie in einem gemütlichen bayerischen Idyll plötzlich ein heilloses Chaos ausbrechen und Lebensschicksale durcheinanderwirbeln kann, zeigt Regiedebütant Christian Lerch in "Was weg is, is weg". Die Handlung seiner Komödie setzt in den 1960ern an. In einem Bauernhof irgendwo in Bayern möchte Johann Baumgarten (Heinz-Josef Braun) einen Pursogator, die neueste Erfindung auf dem Gebiet der Energiegewinnung, einführen. Als sein Schwager Sepp (Hans Schuler) das Gerät zum Laufen bringen will, legt ein Kurzschluss nicht nur die Maschine lahm, sondern auch Sepp.

Während der komatöse Onkel in den folgenden Jahren am Bett gefesselt ist, zieht es seine Neffen in die weite Welt hinaus. Während Lukas (Florian Brückner) auf einem Greenpeace-Schiff anheuern will, um Wale zu retten, macht der technikbegeisterte Hansi (Maximilian Brückner) als windiger Versicherungsmakler und Konzertmanager Karriere. Einzig der übergewichtige und geistig zurückgebliebene Paul verharrt in seiner eigenen kleinen Welt.

So sehr Lukas und Hansi ihrer kleinen Welt auch entfliehen möchten, ihr Schicksal hat andere Pläne. Ein geplanter Versicherungsbetrug, eine abgetrennte Hand, die unversehens in der Tiefkühltruhe der Baumgartens landet, durchkreuzen ihre Pläne.

Film: Kritik

"Was weg is, is weg" ist das Regiedebüt von Christian Lerch, der zuvor als Drehbuchautor tätig war und unter anderem die Bücher zu Marcus H. Rosenmüllers "Wer früher stirbt, ist länger tot" (2006), "Räuber Kneißl" (2008) und "Die Perlmutterfarbe" (2008) verfasste.

Auch als Regisseur reiht sich Lerch mit "Was weg is, is weg" in die Gruppe deutscher Filmemacher ein, die in die Schublade 'Heimatfilmer' gesteckt werden. Dabei finden sich in seiner Regiearbeit durchaus thematische Gemeinsamkeiten zu seiner Arbeit als Drehbuchautor. Hier wie da behandelt Lerch die Sehnsucht des Menschen nach der großen Welt. Wie bei Kollege Rosenmüller ist der Heimatbegriff auch bei Lerch ein zwiespältiger. Die Heimat ist nicht nur eine harmonische und überschaubare Idylle, sie kann auf die Expansionsbestrebungen des Menschen sowie seinen Wunsch nach Selbstverwirklichung mitunter hemmend wirken. Andererseits wird die Einengung von den Protagonisten nur vorübergehend empfunden. Nach einem Reifeprozess lernen sie, sich mit der Heimat zu arrangieren. 'Es geht ums Weggehen wollen und dann doch zu Hause die Liebe finden', fasst Lerch diesen Erkenntnisprozess seiner Figuren entsprechend zusammen. Wie Rosenmüller ist auch er im Grunde ein romantischer Traditionalist, dem das Kleine näher ist als das Große, das Gestern lieber als das Heute. Nicht umsonst ist auch "Was weg is, is weg" in der Vergangenheit angesiedelt - in einem Damals, als die Welt noch besser und geordneter war als heute.

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"Was weg is, is weg" ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Christian Lerch, der unter anderem das Skript zu Marcus H. Rosenmüllers Komödie "Wer früher stirbt, ist länger... mehr

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