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Monsoon Wedding

OriginaltitelMonsoon Wedding
GenreKomödie
Land & Jahr 2001
Verkaufsstart09.01.2003 (Universal Pictures Video)
FSK & Länge 109 min.
RegieMira Nair
DarstellerNaseeruddin Shah, Lillete Dubey, Shefali Shetty, Vijay Raaz, Tilotama Shome, Vasundhara Das
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Inhalt

Ria Verma (Shefali Shetty) wird für die Hochzeit vorbereitet. Doch die junge Inderin hat ist in einen Fernsehmoderator verliebt. Zudem kennt sie den zukünftigen Ehemann noch gar nicht. Der lebt seit Jahren in den Vereinigten Staaten und muss sich erst wieder an die Sitten und Gebrauche seines Landes gewöhnen. Rias Vater Lalit (Naseeruddin Shah) und ihre Mutter Primmi (Lillete Dubey) sind auf die Hochzeit angewiesen, denn die Familie steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten. Deshalb stecken sie all ihr Geld und all ihre Hoffnungen in die profitable Hochzeit. Doch das Glück ihrer Kinder steht über allen anderen Überlegungen. Dass der Schwiegervater ein dunkles Geheimnis und der Zeremonienmeisetr unglücklich verliebt ist, sorgt für allerlei Überraschungen. Hoffentlich setzt nicht auch noch der Monsoon frühzeitig ein und versenkt alle Hoffnungen in seinen Fluten!

Kritik

Die indische Regisseurin Mira Nair hat längst ihren Platz in den Kinos Europas und Nordamerikas gefunden. In ihrem eigenen Land werden ihre Filme regelmäßig verboten und kommen erst nach langem Gerangel und Zugeständnissen am Schneidetisch in die Kinos des Subkontinents. Der Grund liegt sicher in den feinsinnigen und sensiblen Dramen, die sich immer den dunkleren Seiten Indiens annehmen. Armut ("Salaam Bombay") , die Probleme der Kastengesellschaft, das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne und immer wieder auch die moralischen Werte der Milliardenvolkes ("Kama Sutra") stehen im Zentrum ihrer Filme. Dabei vermeidet sie stets die schwarz-weiß-Perspektive auf ihre Charaktere. So auch in "Monsoon Wedding". Eine arrangierte Hochzeit ist der Ausgangspunkt für den tiefen Blick in eine indische Familie, die zwischen Tradition und Moderne ihren Weg sucht. So zeichnet sie nicht das Bild eines erbarmungslosen Vaters, der seine Finanzen auf Kosten des Glücks der Tochter sanieren will, nein sie stellt uns einen verantwortungsbewussten liebevollen Vater mit Skrupeln und Schwächen vor, der letztendlich das Wohlergehen der ganzen Familie zum Primus seines Handeln macht. Nair weiß mit Bildern und dem Score meisterhaft umzugehen. Wie bei ihren bisherigen Filmen führt die Regisseurin unaufdringlich ein buntes, lautes, exotischen Indien vor, beschreibt Detailgenau seine Traditionen Schönheiten ohne die tiefen Konflikte zu verbergen. Von Anfang an entwickelt sie ihre Figuren und deren Probleme - die Handlung bleibt dabei stets glaubhaft. Ein beeindruckendes Stück indisches Kino, das inmitten des 21. Jahrhunderts steht ohne seine Herkunft zu verleugnen!

Nicola Turri/Filmreporter.de

Monsoon Wedding

Bewertung

Bewertung
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8,8 (5 User)
8,0 (Filmreporter)

Meinungen

Mira Nair bleibt die spannendste indische Regisseurin

Ich habe Salam Bombay bereits geliebt. Auch Monsoon Wedding ist unterhaltsam, bunt und laut ohne flach zu sein. Hollywood sollte sich hier ein zwei Scheiben anschneiden.... mehr

05.01.2003 02:03 Uhr - Filmfreund

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