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Ginge es nach Roland Emmerich hätte es wohl nie eine "Stargate"-Serie gegeben. Nach dem Erfolg seines "Stargate"-Kinoabenteuers von 1994 will der Regisseur sein Science-Fiction-Universum in Form weiterer Spielfilme fortsetzen. Das produzierende Studio hat jedoch die Fernsehserie "Stargate SG-1"im Sinn. Folglich steigen Emmerich und sein Partner Dean Devlin aus. Die Serie entwickelt sich dennoch zum Hit und macht "Stargate" zu einem der erfolgreichsten Franchises im Science-Fiction-Genre. Inzwischen ist mit "Stargate Universe" bereits die dritte Spin-off-Serie an den Start gegangen.
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Stargate - The Ark of Truth
Im Jahre 1997 knüpft "Stargate SG-1" an das Ende des Kinofilms an. Colonel Jack O'Neill (Richard Dean Anderson) hat sich nach seiner Rückkehr vom Planeten Abydos zur Ruhe gesetzt. Als die außerirdischen Goa'uld jedoch die Menschheit bedrohen, muss der Offizier wieder in Aktion treten und erneut durch das Stargate reisen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Zurück auf Abydos arbeitet er wieder mit dem zurückgebliebenen Ägyptologen Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks) zusammen. Schon bald entdecken sie, dass es ein ganzes System von Stargates auf unzähligen Planeten gibt. Um diese zu erforschen und die aggressiven Goa'uld zu bekämpfen, wird das Stargate-Programm ins Leben gerufen. An vorderster Front ist das SG-1-Team, bestehend aus O'Neill und Jackson sowie Wissenschaftsoffizierin Dr. Samantha Carter (Amanda Tapping) und dem übergelaufenen Goa'uld- Krieger Teal'c (Christopher Judge).
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Stargate Kommando SG-1, Season 8
Die auffälligste Änderung gegenüber dem Kinofilm ist die Umbesetzung der beiden Protagonisten O'Neill und Jackson, die ursprünglich von Kurt Russell und James Spader gespielt wurden. Auch als Charakter ist O'Neill nicht mehr derselbe. Russell interpretiert den Soldaten als ernsten, verbitterten Zyniker. Von Anderson wird er dagegen als selbstironische und sympathische Führungsfigur gespielt. Am Anfang kommt "Stargate SG-1" weder hinsichtlich der Spezialeffekte noch inhaltlich an Emmerichs Kinofilm heran. Die wöchentliche Rettung eines unterdrückten, rückständigen Volkes langweilt. Schwache Drehbücher und uninspirierte Geschichten sind symptomatisch für die erste Staffel. Doch die Serie wird mit der Zeit besser.
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