© Sony Pictures
Sein Name ist kennen wenige - seine Arbeit jeder: John Dykstra (54) zeichnet für die Effekte von "Star Wars", "Star Trek", "Stuart Little" und "Spider-Man" verantwortlich.
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Szene aus: Spider-Man
Ricore: Mr. Dykstra, worin bestand für Sie bei "Spider-Man" die besondere Herausforderung?
John Dykstra: Der Figur Emotionen einzuhauchen, ihr Persönlichkeit zu geben - obwohl sie eine Maske trägt und folglich keine Mimik zeigen kann. Sämtliche Gefühle müssen über die Körpersprache vermittelt werden.
Ricore: Wie ist Ihnen das gelungen?
Dykstra: Man scannt den Schauspieler ein und modelliert ihn im Computer nach. Dieses Modell spiegelt die Proportionen und die Mechanik des Schauspielers wider. Dann überlegt man sich, welche Bewegungen welchem Gefühlszustand entsprechen.
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Kassenmagnet Tobey Maguire alias Spider-Mam
Ricore: Daran dachte vor 25 Jahren auch George Lucas, als er für "Star Wars" ein gebrauchtes, abgenutztes Universum entwarf, in dem nicht alles brandneu glänzte.
Dykstra: Ich will George Lucas nicht abwerten, aber das Konzept eines gebrauchten Universums haben wir schon 1971 bei "Lautlos im Weltraum" umgesetzt. Damals war freilich noch mein Mentor Douglas Trumbull für den Großteil der Effekte verantwortlich.
Ricore: Nach dem Erfolg von "Star Wars", für den Sie mit dem Oscar ausgezeichnet wurden, formten und leiteten Sie für George Lucas die bis heute führende Effektschmiede Industrial Light & Magic (ILM), hielten es dort aber nicht lange aus.
Dykstra: Ich war der Richtige, das Unternehmen aufzubauen, aber ich war wohl nicht der Richtige, es auch zu leiten.
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