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Düsteres Vampirdrama
Kathryn Bigelows Horrorexkurs
Verträumt und zugleich ängstlich schaut die hübsche Mae (
Jenny Wright) in den dunklen Himmel. Dabei sinniert sie über die Klänge der Nacht, die sie dank ihrer geschärften Sinne wahrnehmen kann. Caleb (
Adrian Pasdar) weiß noch nicht, dass die Schöne ein Vampir ist und fühlt sich von der geheimnisvollen jungen Frau magisch angezogen. Vampirfilme sind untrennbar mit Sehnsucht, Gewalt, Liebe, Sex und Tod verbunden. Auch in
Kathryn Bigelows Schauerromanze "
Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis" wird es für die Liebenden gefährlich.
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens
Filmgeschichte mit Biss
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Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis
Bürde des Vampirismus
Die Handlung ist schnell erzählt: Der junge Cowboy Caleb (
Adrian Pasdar) lernt auf einem nächtlichen Streifzug die bezaubernde Mae (
Jenny Wright) kennen. Schnell wird aus der Romanze ein Alptraum, als der Protagonist von seiner Angebeteten gebissen wird. Diese nimmt Caleb in eine Gruppe von Vampiren auf. Von nun an muss er beweisen, dass er ein würdiger Vertreter der Spezies ist. Dass Caleb dafür Menschen töten soll, stellt eine große Hürde für ihn da.
Caleb ist nicht grundlegend böse wie der kompromisslose Anführer Jesse (
Lance Henriksen) oder der anarchistische Severen (
Bill Paxton), der permanent gewaltbereit ist. In einer Schlüsselszene fällt Calebs Familie in die Fänge des Vampirclans und der Zuschauer verfolgt gebannt, wie der sich entscheidet. In
Joel Schumachers "
Lost Boys" spielt die Gruppenzugehörigkeit ebenfalls eine große Rolle. In diesem Aspekt ähneln sich die Filme. Allerdings kommt Schumachers Vampirvariante ohne Bigelows dramatische Züge aus und tendiert mehr zur Komödie.