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HD-DVD
DVD, HD-DVD, Blu-Ray oder HVD?

Der Krieg der Scheiben

Kaum hat sich die DVD am Markt durchgesetzt, steht schon der Nachfolger vor der Tür. Um genau zu sein sind es gleich zwei. Die Industrie hat es erneut nicht geschafft, sich auf ein gemeinsames Nachfolgeformat zu einigen. Deshalb konkurrieren Blu-Ray und HD-DVD um die Gunst der Verbraucher. Es kann nur einen Sieger geben, da die grundlegend verschiedenen Techniken den Bau einen gemeinsamen Player erschweren.


DVD-Logo

DVD-Logo

Die DVD wird vorerst das unproblematischste und am weitesten verbreitete Medium bleiben.

Die Geschichte der DVD -Was bisher geschah...
1990 kommt die CD (Compact Disk) auf den Markt. Der Wunsch, auch Filme auf digitalen Medien zu speichern, wächst. Die VCD ist nicht in der Lage, mehr als 74 Minuten Filmmaterial zu speichern. Deshalb arbeiten zwei Gruppen um Sony/Phillips und Toshiba/Time Warner an der Weiterentwicklung des Speichermediums. Die Filmindustrie erinnert sich noch gut an das Chaos der unterschiedlichen Videoformate (VHS, Beta, Video 2.000). Sie übt einen großen Druck auf die Elektronikkonzerne, sich auf einen gemeinsamen Standard zu einigen. Dies führt dazu, dass man sich auf ein einheitliches Format einigt: die DVD. Zuerst ist sie die Digital Video Disc. Schnell wird erkannt, dass sie mehr als nur Videos speichern kann - DVD steht bald für Digital Versatile Disc. 1996 erscheinen die ersten DVD-Player. Ein spezieller Regionalcode wird integriert, damit Filme nur in einer bestimmten Region abspielbar sind. Somit soll verhindert werden, dass etwa in Nordamerika vermarktete DVDs noch vor dem Erscheinen der deutschen Version hierzulande übers Web gekauft werden.

Außerdem lässt der Regional-Code unterschiedliche Preise in den jeweiligen Regionen zu. Bereits 2001 gehen mehr DVDs als Videokassetten über die Ladentheke. Inzwischen hat sich die DVD komplett durchgesetzt: Für Filme, Spiele oder Daten ist die DVD das beste Medium. Der eingebaute Kopierschutz und der Regionalcode können mit einigen Tricks umgangen werden, das schadet der Industrie zum Glück nicht so sehr, wie sie der Öffentlichkeit glauben machen will.


September

September

Die Technik

Die DVD gibt es in sage und schreibe acht Varianten, entsprechend unübersichtlich war der Markt in Sachen Kompatibilität. Zuerst einmal sind da die DVDs, die für den Verwendungszweck optimiert sind: DVD-Audio (zwei konkurrierende Systeme), DVD-Video und DVD-Rom (Daten). Inzwischen gibt es auch Hybrid-DVDs, die Audio-CD und DVD auf einer Scheibe vereinen.

Bei beschreibbaren Medien konkurriert die DVD- mit der DVD+ und DVD-ROMs. Dies sorgt für Unsicherheit bei den Verbrauchern. Die wollen nicht fehl investieren und fragen sich, welches Format ist das Beste? Welches setzt sich am Markt wohl durch? Schließlich reagiert die Industrie mit Playern und Recordern, die mehrere Formate tolerieren. Keine elegante Lösung - aber immerhin der Verbraucher ist weitgehend aus der Schusslinie.


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