| Originaltitel | Napoleon Dynamite | |
| Genre | Komödie | |
| Land & Jahr | USA 2003 | |
| Kinostart | 18.05.2006 (United International Pictures (UIP)) | |
| FSK & Länge | ab 0 Jahren• 95 min. | |
| Regie | Jared Hess | |
| Darsteller | Jon Heder, Jon Gries, Aaron Ruell, Efren Ramirez, Diedrich Bader, Tina Majorino | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Es gibt eine feine Linie zwischen Komödie und Erniedrigung. "Napoleon Dynamite" überschreitet diese eindeutig und verspottet auf bösartige Weise eine bunte Truppe von Außenseitern. Dazu gehört der pubertierende Napoleon (Jon Heder), ein Trottel und Streber. Im Hinterland der USA zuhause, fällt er regelmäßig den üblen Scherzen seiner Mitschüler, seinem Onkel und seinem Bruder zum Opfer. Als er die Foto-Assistentin Debbie (Tina Majorino) kennen lernt, findet er neuen Mut. Er hilft seinem schüchternen mexikanischen Freund Pedro (Efren Ramirez) einen Wahlkampf gegen die zickige Blondine Summer (Haylie Duff) bei der Wahl der Schulsprecherin zu führen.
Außenseiter avancieren zu Helden, so ein gängiges Strickmuster vieler Hollywoodgeschichten. Jungregisseur Jon Heder ignoriert die Vorbilder und geht seinen eigenen Weg. Dabei überhäuft er das Publikum mit einer Überdosis unrealistischer Maßlosigkeit. "Napoleon Dynamite" wird lediglich von dem himmelschreienden Nonsens zusammengehalten: Ein Mann wird auf Rollerblades von einem Fahrrad gezogen wird, ein anderer erschießt eine Kuh, ein Glatzkopf setzt sich eine unpassende Perücke auf. Die Gags haben wenig mit dem Handlungsstrang zu tun. Der Versuch einer Hommage an Richard Kelly oder David Lynch scheitert. Heder zeigt abgedrehte Szenen, die in keiner Weise die Handlung ergänzen. Bei Kelly und Lynch machen sie Sinn. Obwohl die Komödie in den USA Kultstatus erreicht hat, ist sie nichts als eine unlustige Freakshow.
