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Samaria

OriginaltitelSamaria
GenreDrama
Land & JahrSüdkorea 2004
Kinostart09.12.2004 (Rapid Eye Movies)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 95 min.
RegieKim Ki-Duk
DarstellerKwak Ji-min, Yeo-Reum Han, Eol Lee, Kwon Hyun-Min, Oh Young-Su, Im Gyun-Ho
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Die neunzehnjährige Yeo-Jin (Kwak Ji-min) lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein mit ihrem Vater Yeong-Ki (Lee Uhl) zusammen. Zusammen mit ihrer besten Freundin Jae-Young (Min-Jeong Seo) träumt sie davon, nach der Schule Europa zu bereisen. Die Mädchen haben sich allerdings eine sehr gefährliche Einnahmequelle erschlossen. Jae-Young verkauft ihren Körper an ältere Männer, Yeo-Jin managet die Freundin. Sie arrangiert die Verabredungen und wacht vor den Hotels, um gegebenenfalls vor der Sittenpolizei zu warnen. Schließlich sind die Mädchen noch minderjährig. Wenn Jae-Young für die Freier Sympathie empfindet und einen sogar zu einem gemeinsames Essen einzuladen vorschlägt wird die Freundin jedoch richtig wütend. Als sie eines Tages die heranrückende Polizei übersieht und Jae-Young nicht mehr rechtzeitig aus dem Hotel verschwinden kann, nimmt das Unglück seinen Lauf. In ihrer Verzweiflung stürzt sich das Mädchen aus dem Fenster und verletzt sich dabei schwer. Auf dem Sterbebett nimmt sie Yeo-Jin das Versprechen ab, den Mann herbeizuholen, mit dem sie sich verabreden wollte. Doch der ist an der Prostituierten nicht interessiert, Yeo-Jin muss mit ihm schlafen, damit er doch mit ins Krankenhaus geht. Als sie endlich eintreffen ist Jae-Young bereits verstorben. Yeo-Jin kommt über den Tod ihrer besten Freundin nicht hinweg. Mit dem Adressbuch der Freier beginnt sie einen selbstzerstörerischen Kreuzzug. Nacheinander verabredet sie sich mit allen Freiern und schläft mit ihnen. Hernach gibt sie ihnen das Geld zurück, dass diese Jae-Young für die Liebesdienste bezahlt haben. Als ihr Vater herausfindet, was die geliebte Tochter macht, weiß er nicht mehr ein und aus. In seiner Verzweiflung versucht der Polizist zunächst, die Freier einzuschüchtern, um diese vor weiteren Kontakten mit seiner Tochter abzuhalten. Nach und nach mündet seine verzweifelten Versuche in einem blutigen Rachezug.

Kritik

Kim Ki-Duk ist der Happy Winner der Filmfestivals. Auch "Samaria" bildet da keine Ausnahme: der Silberne Bär für die beste Regie etwa war die Ausbeute auf der Berlinale 2004. Zu Recht, schließlich hat die Tragödie nicht nur einen originellen, bis an die Schmerzgrenze gehenden Plot, er überzeugt auch mit glänzenden Schauspielerleistungen. In den drei Kapiteln Vasumitra, Samaria und Sonata entwickelt er seine Parabel entlang den Themen Schuld, Erlösung und Barmherzigkeit. Wie bereits in "Frühling, Sommer, Herbst, Winter und... Frühling" und noch intensiver bei "Seom, The Isle" begeben sich seine Protagonisten auf einen selbstzerrstörerischen Weg, der auch die Zuschauer bis an die Grenze des Erträglichen bringt.

Nicola Turri/Filmreporter.de

Bewertung

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7,5 (2 User)
7,0 (Filmreporter)

Meinungen

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