| Originaltitel | Garden State |
| Alternativ | Large's Ark (Arbeitstitel) |
| Genre | Drama, Komödie |
| Land & Jahr | USA 2004 |
| Kinostart | 26.05.2005 (Buena Vista International (Germany)) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 102 min. |
| Regie | Zach Braff |
| Darsteller | Zach Braff, Natalie Portman, George C. Wolfe, Ian Holm, Peter Sarsgaard, Kenneth Graymez |
| Links | IMDB |
Zur Beerdigung seiner Mutter kehrt der erfolglose Schauspieler Andrew Largeman (Zach Braff) nach Jahren in seine Heimatstadt im schönen "Garden State" New Jersey zurück. Über ihren Tod vergießt er keine einzige Träne. Schuld daran sind jede Menge Antidepressiva, die er seit seiner Kindheit bekommt und die ihm die Sinne vernebeln. Zombie-ähnlich wandelt er seit dem neunten Geburtstag wie in Trance durchs Leben, abgestumpft und unfähig zu Gefühlen.
Nun ist einiges anders: Andrew hat seine Medikamente in L. A. zurückgelassen, er beginnt langsam, das Leben wieder wahrzunehmen. Er frischt die Beziehung zu seinem alten Kumpel und Leichenbestatter Mark (Peter Sarsgaard) auf, verliebt sich in die krankhafte Lügnerin Sam (Natalie Portman) und wagt endlich die Konfrontation mit seinem übermächtigen Vater Gideon (Ian Holm). Der Psychiater ist nicht nur für Andrews Medikamentierung verantwortlich.
Sich vom Elternhaus abzunabeln, seine Persönlichkeit zu entwickeln und ein eigenes Leben aufzubauen sind Prozesse, die jeder Erwachsene mehr oder weniger hinter sich gebracht hat. So auch Zach Braff, hierzulande bekannt als J.D. Dorian aus der TV-Comedy "Scrubs - Die Anfänger". Bereits während seiner Zeit am College, in der er des öfteren unter Heimweh litt, hatte er die Idee, eine filmische Hommage an seine Heimat New Jersey zu drehen. Er sammelte Anekdoten und schrieb immer wieder einzelne Szenen.
Das fertige Drehbuch überzeugte die Verantwortlichen von Danny DeVitos Produktionsfirma sofort. Braffs Regiedebüt ist eine schwarzhumorige Komödie mit pfiffigen Dialogen und viel Situationswitz, gleichzeitig ein Liebesfilm mit zärtlichen Momenten und einem großen Herz für die eigenwilligen Charaktere. Die Performance der Schauspieler wirkt authentisch und unverfälscht. Vor allem Natalie Portman legt als lügnerische Sam eine entwaffnende Natürlichkeit und Ehrlichkeit an den Tag.
Für die passende Musikuntermalung des Feel-Good-Movies sorgen Songs von Coldplay, Simon & Garfunkel, Nick Drake, The Shins u. a.. "Garden State" ist so intelligent wie "Die Reifeprüfung", schrullig-verrückt wie "Harold und Maude" und frech wie "Igby!". Der Film erhielt auf dem Sundance Film Festival 2004 den Grand Jury Prize. Ein mitreißender Trip - nicht nur für Twentysomethings - der das Gefühl hinterlässt: das Leben kann so schön sein!

Wenn man Zach Braff nur aus dieser Krankenhausserie kenn, traut man ihm einen derartigen Film gar nicht zu. Wirklich gelungenes Independent-Kleinod!
26.03.2005 02:19 Uhr - rico

Zach Braff, Star der TV-Comedy "Scrubs - Die Anfänger" tauscht Skalpell und Arztkittel gegen Regiezepter und Schnittmuster. Sein Regiedebüt ist eine hinreißende Komödie... mehr
Ein junger Schauspieler kehrt zur Beerdigung seiner Mutter in sein zu Hause zurück, mit dem er bereits vor Jahren abgeschlossen hat. Doch inmitten des... weiter
Steve Carell wird in der Adaption des Romans "Lunatics" als Produzent und Hauptdarsteller fungieren. In der Komödie muss er als Fußball-Fan um sein Leben fürchten. weiter