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Die Rechnung ging nicht auf

OriginaltitelThe Killing
GenreThriller
Land & JahrUSA 1956
Kinostart27.11.1956 (Alamode Film)
FSK & Länge ab 18 Jahren• 83 min.
RegieStanley Kubrick
DarstellerSterling Hayden, Coleen Gray, Vince Edwards, Jay C. Flippen, Elisha Cook jr., Marie Windsor
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Inhalt

John Clay (Sterling Hayden) ist ein Paradebeispiel für die missglückte Resozialisierung ehemaliger Häftlinge. Kaum hat er eine fünfjährige Freiheitsstrafe abgesessen, zieht er die Fäden für den nächsten lukrativen Coup. Zusammen mit vier Komplizen will er die Tageskasse einer Pferderennbahn leeren. Seine Mittäter sind normale Menschen, mit scheinbar gewöhnlichem Leben. Doch dahinter verbirgt sich der Wunsch nach Veränderung. Da ist der scheue Rennbahnkassierer George Patty (Elisha Cook jr.), der von seiner habsüchtigen Frau Sherry (Marie Windsor) schikaniert wird und diese nun endlich beeindrucken will oder Barmann Mike O'Reilly (Joe Sawyer), der Geld für die Behandlung seiner kranken Frau Ruthie (Dorothy Adams) benötigt. Ebenfalls zu der schrägen Truppe gehört der hoch verschuldete Polizist Randy Kennan (Ted de Corsia) und Johns Freund Marvin Unger (Jay C. Flippen), der das für die Vorbereitungen und die Durchführung notwendigen Mittel vorstreckt. Alles ist minuziös geplant. Doch als Georges Ehefrau Sherry von dem geplanten Raub erfährt, kommt es zu ersten Schwierigkeiten. Denn die resolute Dame strickt mit ihrem Liebhaber Val Cannon (Vince Edwards) bereits an eigenen Plänen.

Kritik

1956 in die Kinos gekommen wurde "Die Rechnung ging nicht auf" zu einem Meilenstein in der Geschichte des Ganovenfilms. Regisseur Stanley Kubrick ging bei der Inszenierung dieser spannenden Krimigeschichte mindestens genau so penibel vor, wie Hauptfigur John Clay bei der Planung seines Coups. Ein allwissender Erzähler begleitet den Zuschauer durch den Lauf der Handlung und erläutert einzelne Abläufe des Raubüberfalls. Das gibt dem Krimi einen sachlichen, fast dokumentarischen Touch. Passend dazu sind die Charaktere mitsamt ihrer Hintergründe und Motive mit Nüchternheit, jedoch psychologisch gut ausgeleuchtet. Kurze Rückblenden unterbrechen den Erzählfluss immer wieder. Sequenzen werden aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt und dabei inhaltlich vertieft. Sowohl die Erzählstruktur als auch der dargestellte Raubüberfall setzen sich puzzleartig zusammen und verschmelzen in perfekter Harmonie.

Vincenzo Panza/Filmreporter.de

Bewertung

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9,0 (1 User)
8,0 (Filmreporter)

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