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Boogeyman - Der schwarze Mann

OriginaltitelBoogeyman
GenreHorror, Thriller
Land & JahrUSA/Neuseeland 2005
Kinostart17.03.2005 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 16 Jahren• 86 min.
RegieStephen T. Kay
DarstellerBarry Watson, Emily Deschanel, Skye McCole Bartusiak, Lucy Lawless, Tory Mussett, Robyn Malcolm
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Inhalt

Ganz tief im Inneren von Tim Jensen (Barry Watson) muss etwas geschehen sein, das ihm bis heute den Schlaf raubt. Tim lebt in Chicago, hat einen guten Job und eine hübsche Freundin (Tory Mussett). Trotzdem wacht er immer wieder schweißgebadet auf. Vermutlich ist es ein noch nicht verarbeitetes Kindheitstrauma. Wahrscheinlich hängt alles mit der Geschichte des Boogeyman zusammen, jenem bösen schwarzen Mann, der amerikanische Knirpse ans Bett gefesselt und zum Schlafen gezwungen hat. Das ist zumindest was Tims ehemalige Kindertherapeutin denkt. Um seine quälenden Angstzustände zu therapieren, empfiehlt sie ihrem Patienten in das Haus zurück zu kehren, in dem Tim seine Kindheit verbracht hat. Die direkte Gegenüberstellung mit seinen Erinnerungen soll sich heilend auswirken und seine schrecklichen Vorstellungen als Hirngespinste entlarven. Als Tims Mutter (Lucy Lawless) stirbt, bietet sich ihm die Möglichkeit den Rat anzunehmen. Die Rückkehr in die inzwischen verfallene viktorianische Villa fällt ihm schwer. Schmerzhafter wird jedoch die Erkenntnis, dass seine furchtbaren Erinnerungen längst nicht nur Sinnestäuschungen, sondern harte Realität sind.

Kritik

Die Idee, eine Vergangenheitsverarbeitung in ein schockgeladenes Pandämonium übergehen zu lassen, ist für das Horrorgenre zugegebenermaßen nicht sonderlich neu. Die dramaturgische Verwicklung eines verfallenen alten Hauses im viktorianischen Baustil, erweckt beim bloßen Betrachten zahlreiche cineastische Déjà-vus, die bei "Psycho" beginnen und bis hin zu der "Amityville"-Reihe reichen. Selbst die Vermischung von Traum- und Realitätsebenen ist vom dämonischen Freddy Krueger bereits ausführlich auf der Leinwand thematisiert worden. "Boogeyman - Der schwarze Mann" gibt deshalb auf dem ersten Blick keinen Anlass zu glauben, wir hätten es hier mit einem Meilenstein des Horrors zu tun. Dafür ist die Besetzung zu unbekannt, erledigt ihren Job jedoch überzeugend. Alles in allem bietet Regisseur Stephen T. Kay einen soliden, geradlinig erzählten Horrorstreifen, der die Einfältigkeit der eigenen Handlung bestenfalls mit einer Aneinanderreihung von Schreckmomenten zu verdecken weiß. Der gezielte Einsatz von schnellen Zooms und der schnelle Schnitt mancher Szenen garantieren eine spannungsgeladene Unterhaltung, die jedoch manchen Genrefreak sicherlich nicht ganz zufrieden stellen wird.

Vincenzo Panza/Filmreporter.de

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