Spurlos verschwunden - 1988 - FILMREPORTER.de
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Film: Spurlos verschwunden

OriginaltitelSpoorloos
AlternativThe Vanishing - Spurlos verschwunden (dt. DVD-Titel)
GenreHorror, Mystery, Thriller
Land & Jahr Niederlande/Frankreich 1988
FSK & Länge 107 min.
RegieGeorge Sluizer
DarstellerBernard-Pierre Donnadieu, Gene Bervoets, Johanna ter Steege, Gwen Eckhaus, Bernadette Le Saché, Tania Latarjet
Links IMDB

Inhalt

Was für viele Liebespaare nur im Albtraum vorstellbar ist wird für den Amsterdamer Rex Hofman (Gene Bervoets) eines Tages schreckliche Realität. Auf einer Urlaubsreise durch Frankreich verschwindet seine Freundin Saskia Wagter (Johanna ter Steege) spurlos. Sie wollte nur kurz etwas in einer Tankstelle kaufen, doch von da an ist sie verschwunden. Sie ist wie vom Boden verschluckt. Weder eine intensive Suche, noch den Einsatz von Vermisstenmeldungen in Tageszeitungen und Fernsehsendern bringen auch den kleinsten Hinweis auf ihr Schicksal. Rex ist fassungslos, gibt aber auch drei Jahre nach dem Schicksalsschlag die Hoffnung nicht auf, seine Freundin wieder zu finden. Eines Tages meldet sich der biedere Chemiker Raymond Lemorne (Bernard-Pierre Donnadieu) bei Rex. Der unscheinbar aussehende Mann scheint über Saskias Schicksal Bescheid zu wissen, gibt jedoch zum Leidwesen Rexs die wertvolle Informationen nur bruchstückartig heraus. Getrieben von seinem Aufklärungswillen muss sich Rex jedoch auf eine Rekonstruktion des Verschwindens Saskias gefasst machen, die für ihn unerträglich sein könnte.

Kritik

Die Atmosphäre des Psychothrillers "Vanishing - Spurlos verschwunden" ist von den menschlichen Urängsten Verlust und Unwissenheit bestimmt. Protagonist Rex sieht sich mit einer albtraumhaften Ausgangssituation konfrontiert, die auch für den Betrachter fesselnd und verstörend zugleich ist. Der sich entwickelnde Handlungsverlauf benötigt keine pathetische Aufbauschung. Es kommt dem Drama zugute, dass sich der französische Regisseur George Sluizer auf eine distanzierende, fast kühle Darstellung der Charaktere und Geschehnisse beschränkt. Durch die dramaturgische Fokussierung auf die Figur des dubiosen Chemikers Raymond Lemorne, erhält die Geschichte eine zusätzliche Perspektive. Rexs verhängnisvoller Tankstopp und dessen Konsequenzen werden sowohl aus der Sicht des Opfers, als auch aus der des mutmaßlichen Täters dargelegt. George Sluizer führte fünf Jahre später bei dem gleichnamigen Hollywood-Remake mit Sandra Bullock und Kiefer Sutherland in den Hauptrollen erneut Regie. Angesichts des höheren Budgets musste er jedoch diesmal Kompromisse eingehen, die sich auf das Endergebnis ausgewirkt haben. So ist das US-Remake längst nicht so brillant verstörend inszeniert und weicht zudem inhaltlich deutlich von seinem Vorgänger ab.

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Bewertung
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7,0 10 (3 User)
6,0 (Filmreporter)
Anzahl Userkommentare: 1

Meinungen

Wirklich

äußerst puristisch erzählt. Kaum Action oder Musik, dazu ruhige Bilder. Aber ungemein spannend. Mit "Mystery" hat der Film - zum Glück - rein gar nichts zu tun.

11.09.2009 03:11 Uhr - Zausel

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