| Originaltitel | Four Brothers |
| Genre | Drama |
| Land & Jahr | USA 2005 |
| Kinostart | 10.11.2005 (United International Pictures (UIP)) |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 108 min. |
| Regie | John Singleton |
| Darsteller | Mark Wahlberg, Tyrese, André Benjamin, Garrett Hedlund, Terrence Dashon Howard, Josh Charles |
| Links | IMDB |
Zwei Polizisten sitzen im Auto, sie beobachten, wie sich eine Trauergesellschaft in Evelyn Mercers (Fionnula Flanagan) Haus versammelt. Bald treffen drei junge Männer ein. Die Unterhaltung der Cops gibt dem Zuschauer einen ersten Hinweis auf die Vergangenheit der vier Mercer-Brüder. Es handelt sich um Hitzkopf Bobby (Mark Wahlberg), Frauenheld Angel (Tyrese Gibson), Familienmensch Jeremiah (André 3000) und den erfolglosen Musiker Jack (Garrett Hedlund).
Die Polizisten bekunden den Männern ihr Mitleid. Ihr freundschaftlicher Umgang lässt erahnen, dass sie und die Brüder eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Doch es wird nicht lange dauern, bis in den Straßen Detroits in Folge des persönlichen Rachefeldzugs der Brüder Kämpfe ausbrechen. Die Seiten sind zunächst unklar. Die Brüder treffen auf alte Freunde und neue Feinde und erhalten immer tiefere Einblicke in deren kriminelle Machenschaften. Bald fordern die Auseinandersetzungen ihren blutigen Tribut.
109 Minuten voller Schießereien, Straßenkämpfe und brüderlicher Zuneigung. Die Emotionen schwanken in John Singletons ("Shaft") Action-Drama extrem stets von Hass zu Liebe zu Pathos bis zur Komik und zurück. Die Szenen, in denen der brüderliche Zusammenhalt dargestellt wird, sind die stärksten Momente. Ein gemeinsames Familienessen in Gedenken an ihre ermordete Adoptivmutter Evelyn, brüderliche Schlägereien beim Fernsehen oder vertraute Provokationen zwischen diesen verschiedenen Charakteren machen die Familienbande, wenn nicht auf Blut doch auf der gemeinsamen Familiengeschichte beruhend, nachvollziehbar.
Die zahlreichen blutigen Schießereien und Schlägereien dagegen sind zu unglaubwürdig und zu pathetisch geraten. Manchmal ist weniger an offensichtlicher Sozialkritik einfach mehr. Auch machen zu viele unnötige Wendungen die Geschichte langatmig. Das lose auf dem John Wayne-Western "Die vier Söhne der Katie Elder" (1965) basierende Action-Drama sticht trotz der glaubwürdigen Haupt- und Nebendarsteller nicht genug aus dem amerikanischen Actiondschungel heraus.

Man kann den Rachefeldzug mit viel Empathie verfolgen, weil es ja um eine gerechte Sache geht. Die beiden gedanklichen Rückblenden, in denen die ermordete Mutter (mit viel... mehr
30.08.2010 11:37 Uhr - 8martin

Also zuerst mal möcht ich sagen, dass der Film einfach genial ist! Mir gefällt die Story und alles drum herum. Was mich allerdings wahnsinnig traurig gemacht hat war, dass... mehr
10.09.2006 14:47 Uhr - garrett 4everDer Film ist einfach nur unglaublich! Er ist perfekt! Mehr kann man eigentlich gar nicht mehr sagen! Es ist mein absoluter Liebliongsfilm und ich kann ihn mir wieder und wieder... mehr
31.10.2005 22:23 Uhr - Jacky babyJohn Singleton ("Shaft") räumt mit Mark Wahlberg ("Planet der Affen") und Tyrese Gibson ("2 Fast 2 Furious") in seinem klassischen Actioner gründlich auf. mehr
John Leguizamo gerät in "The Take" unter einen bösen Verdacht. Tyrese Gibson und Rosie Perez sind seine Co-Stars. weiter