Die blaue Grenze - 2005 - FILMREPORTER.de
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Film: Die blaue Grenze

OriginaltitelDie blaue Grenze
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2005
Kinostart    24.11.2005 (Jetfilm)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 102 min.
RegieTill Franzen
DarstellerAntoine Monot Jr., Beate Bille, Dominique Horwitz, Hanna Schygulla, Jost Siedhoff, Felix Bassmann
Links IMDB

Inhalt

Blau ist die wahrgenommene Farbe von Licht, das eine Wellenlänge zwischen 450 und 500 nm hat - das ist rein physikalisch betrachtet. Blau ist aber auch die Farbe des Meeres, des Horizonts, der Weite. Blau ist die Farbe der Romantiker. Die blaue Grenze bezeichnet nicht nur metaphorisch den Übergang zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Tag und Nacht, sondern auch geographisch den Ort, an dem das Meer Dänemark von Deutschland trennt. Hier trifft eine Handvoll Menschen aufeinander. Der verträumte Momme (Antoine Monot Jr.) begegnet der schönen Dänin Lene (Beate Bille). Der eigenwillige und nach Erlebnissen jagende Kommissar Poulsen (Dominique Horwitz) findet sein Glück in Gestalt der geheimnisvollen Frau Marx (Hanna Schygulla). Auf mysteriöse Weise sind deren Schicksale miteinander verwoben. Dabei muss man manchmal nicht wissen, was passiert ist, sondern man muss es fühlen.

Kritik

Till Franzen leistet mit "Die blaue Grenze" seinen Beitrag zur deutschen Romantik im Film. Während im internationalen Kino schon seit längerem eine neo-romantische Tendenz zu beobachten ist, etwa mit Regisseuren wie Julio Médem oder Paul Thomas Anderson, tendiert der deutsche Film noch immer zum Naturalismus. Doch in Zeiten wachsender globaler Verunsicherung, wächst die Sehnsucht nach Geborgenheit, Märchenhaftem und Spirituellem. Es entwickelt sich ein neuer Hang zur Romantik. Der Filmemacher Till Franzen sieht im Kino einen "Ort des magischen Erlebens, [...] einen Ort der lustvollen, eleganten Übertreibung." Er möchte Gefühle erzeugen. Und das gelingt ihm auch. "Die blaue Grenze" ist traurig, schön, berührend und von großer optischer Schönheit. Da wird fast zur Nebensache, dass Hanna Schygulla seit mehr als 20 Jahren erstmals wieder in einem deutschen Film zu sehen ist.

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