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Jarhead - Willkommen im Dreck

OriginaltitelJarhead
GenreDrama
Land & JahrUSA 2005
Kinostart04.01.2006 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 12 Jahren• 123 min.
RegieSam Mendes
DarstellerJake Gyllenhaal, Scott MacDonald, Lo Ming, Kevin Foster, Peter Sarsgaard, Damion Poitier
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

Praktisch über Nacht besetzen die irakischen Truppen von Saddam Hussein den benachbarten Kuwait. Die Weltgemeinschaft reagiert prompt und schickt unter amerikanischer Führung mehrere hunderttausend Soldaten in die Golfregion. Am 16. Januar 1991 beginnt die Operation Desert Storm. Nur hundert Stunden nach Beginn des Bodenkriegs, verkündet Präsident Bush Sr. am 27. Februar 1991 die Waffenruhe. Die Kampfhandlungen dauern zwar nicht lange an, haben bei bei den Soldaten jedoch bleibende Eindrücke hinterlassen. Von solchen berichtet Sam Mendes neuer Film "Jarhead". Das auf die Militärmemoiren von Anthony Swofford beruhende Drama schildert die Ausbildung und den durch Diskussionen über untreue Freundinnen, Masturbation, Langeweile und Frustration geprägten Einsatz des jungen Marineinfanteristen Swoff (Jake Gyllenhaal) in der Wüste Kuwaits.

Kritik

"Gleichzeitig entstanden, haben sich Film und moderne Kriegsführung parallel entwickelt, um Seite an Seite zu ihrer Blühte zu gelangen." Mit diesem Satz verweist der US-Filmhistoriker Jay Hyams auf die parallele Entwicklung von moderner Film- und Kriegstechnik. Kriegsfilme verraten oft mehr über Konflikte, als die offiziellen Nachrichten. Genau das macht auch Sam Mendes "Jarhead" interessant. Am Ende des Krieges beklagen die Marineinfanteristen Swoff (Jake Gyllenhaal) und sein Kumpel Troy (Peter Sarsgaard) in keinerlei Kampfhandlungen involviert worden zu sein. Sie sind zwar Tod und Zerstörung begegnet, haben jedoch nicht selbst Hand angelegen müssen. Doch genau dafür wurden sie doch monatelang getrimmt. In Zeiten des 'Intelligenten Krieges' gerät der Mensch zunehmend in den Hintergrund. Der Konflikt wird anonymer und verliert dadurch sein wenn auch brutales Gesicht. Trotz der Bilderflut bleibt der Krieg unfassbar und verschwimmt wie eine Fata Morgana in der Wüste Kuwaits. "Jeder Krieg ist eben anders" meint Swoff am Schluss des Films. Dennoch: "Jeder Krieg ist gleich" fügt er noch hinzu. Genau darin liegt das Problem.

Carlo Avventi/Filmreporter.de

Bewertung

Bewertung
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6,5 (8 User)
6,0 (Filmreporter)

Meinungen

Das innere Elend des Krieges

Nur wer einen spannenden Kriegsfilm erwartet hat, wird enttäuscht. Es ist eher eine dokumentarische Darstellung der Befindlichkeiten der US Soldaten im Golfkrieg, wobei die... mehr

24.07.2009 10:07 Uhr - 8martin
Willkommen im Dreck!

Er ist vielleicht nicht der spannendste Film, fand ihn aber dennoch gut gemacht! (habe ihn gestern in RTL geguckt) Die Leistung der Schauspieler war toll und die Charaktere... mehr

17.08.2008 15:43 Uhr - juno

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