| Originaltitel | Caravaggio | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Großbritannien 1986 | |
| Kinostart | 22.01.1987 (Salzgeber & Co. Medien) | |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 93 min. | |
| Regie | Derek Jarman | |
| Darsteller | Noam Almaz, Dawn Archibald, Sean Bean, Jack Birkett, Sadie Corre, Una Brandon-Jones | |
| Links | IMDB | |
|
Bewertung (Skala: 1-10)
User:10.0
Anzahl User:1
Anzahl Userkommentare:1
Redaktion:7.0
| ||
Nach seiner Malerausbildung verschlägt es Michelangelo Merisi da Caravaggio (Nigel Terry) nach Rom. Krankheit und Erfolglosigkeit lassen den jungen Künstler bald verzweifeln. Erst als Kardinal Del Monte (Michael Gough) sein Talent erkennt, erhält der Maler gut bezahlte Aufträge. In einem Gasthaus begegnet er dem Spieler Ranuccio (Sean Bean) und dessen Freundin, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton). Das Paar steht dem Maler nicht nur Modell, es entwickelt sich zwischen ihnen auch eine Dreiecksbeziehung. Lena macht die Bekanntschaft des einflussreichen Kardinals Borghese (Robbie Coltrane). Als sie schwanger wird, ist unklar, wer der Vater ist.
Derek Jarman verweigert in seiner experimentellen Annährung an Caravaggio die historische korrekte zeitliche Zuordnung. Der Maler lebte von 1571 bis 1610, jedoch gibt es in Jarmans Filmwelt Glühbirnen, mechanische Schreibmaschinen, Taschenrechner und Zuggeräusche. Auf die gleiche Weise arbeitete auch Caravaggio. Er kleidete seine Heiligen in Kostüme des 17. Jahrhunderts, was damals für große Aufregung sorgte. Jarman gewann für "Caravaggio" bei der Berlinale 1986 den C.I.D.A.L.C.-Award und den Silbernen Bären für die künstlerische Gestaltung. Das Werk erlangte nach dem AIDS-Tod des Regisseurs zusätzliche Bedeutung für sein Lebenswerk.
