Tristan & Isolde - 2006 - FILMREPORTER.de
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Film: Tristan & Isolde

OriginaltitelTristan & Isolde
AlternativTristan + Isolde (Schreibweise)
GenreDrama, Romanze
Land & Jahr Großbritannien/USA 2006
Kinostart    18.05.2006 (Kinowelt Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 123 min.
RegieKevin Reynolds
DarstellerJames Franco, Sophia Myles, Rufus Sewell, David O'Hara, Henry Cavill, JB Blanc
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Inhalt

Der irische König Donnchadh (David O'Hara) hat nach dem Ende des Römischen Reiches die Herrschaft über die zerstrittenen englischen Stämme erlangt. Bei einem Angriff seiner Männer auf den Stamm von Lord Marke (Rufus Sewell) werden die Eltern des kleinen Tristan getötet. Lord Marke nimmt den Junge bei sich auf und zieht ihn groß. Im Laufe der Jahre entwickelt sich eine tiefe Vater-Sohn-Beziehung. Lord Marke hat ein engeres Verhältnis zu seinem angenommenen Sohn als zu seinem leiblichen Sohn Melot (Henry Cavill). Parallel zu den Ereignissen in England erzählt der Film von Geschehnissen in Irland. Die Ehefrau von König Donnchadh und Mutter von der kleinen Isolde wird beerdigt. Nachdem Isolde (Sophia Myles) erwachsen ist, will ihr Vater sie mit seinem besten Krieger Rothgar (Wolfgang Müller) verheiraten. Doch zuvor schickt er Rothgar nach England, um gegen Lord Marke anzutreten. Auch Tristan (James Franco) ist inzwischen zu einem ausgezeichneten Krieger herangewachsen. Im Kampf erkennt er in Rothgar den Mörder seiner Eltern und tötet diesen. Doch das Schwert seines Opponenten war vergiftet. Der verwundete Tristan wird für tot gehalten und erhält eine traditionelle Seebestattung. In seinem Boot treibt er an die irische Küste und wird von Isolde gefunden. Heimlich pflegt Isolde den schwer verwundeten Tristan mit Hilfe ihrer Dienerin gesund. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Doch Tristan muss wieder nach England. Allerdings kehrt er schon bald nach Irland zurück, um im Namen seines Herrn um die Tochter des Königs zu kämpfen.

Kritik

Regisseur Kevin Reynolds hat sich mit der Verfilmung von "Tristan & Isolde" eines traditionsreichen Stoffes angenommen. Die Ursprünge der Sage finden sich in der walisisch-englisch-irischen Tradition. Schon aus dem frühen Mittelalter gibt es Belege für den Übergang in den deutschen Kulturkreis. Die bekannteste Bearbeitung hierzulande lieferte Gottfried von Straßburg. Das Drehbuch stützt sich wahrscheinlich auf mehrere Quellen und hat diese kombiniert und verändert, so dass man nicht von einer falschen Adaption sprechen kann. Aber es bestehen doch Unterschiede zu Gottfrieds Werk. So spielt darin ein Liebestrank eine wichtige Rolle. Die Kernaussage von einer Liebe unter einem schlechten Stern ist jedoch geblieben. Tristan und Isolde verstoßen mit ihrer Liebe gegen gesellschaftliche Konventionen ihrer Zeit. Doch diese Liebe ist so stark, dass sie die gesellschaftlichen Grenzen zu sprengen vermag. Beide leiden darunter, stellen sich jedoch schließlich den weit reichenden Konsequenzen. Regisseur Reynolds hat eine Vorliebe für historische Stoffe oder zumindest historische Kulissen, wie er mit "Der Graf von Monte Cristo" und "Robin Hood - König der Diebe" bewies. Er vermag es, die großen Gefühle Tristans und Isoldes mit Hilfe der großartigen Naturkulisse den Zuschauern intensiv zu vermitteln. Kameramann Artur Reinhart hat hier ganze Arbeit geleistet. Die Rollen von Tristan und Isolde sind mit den angehenden Jungstars James Franco ("Spider-Man") und Sophia Myles ("Underworld") überzeugend besetzt. Auch Actionfans kommen auf ihre Kosten, denn die Kämpfe und Schlachten sind spannend inszeniert.

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Tristan & Isolde

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8,8 10 (4 User)
6,0 (Filmreporter)
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Meinungen

Der Held stirbt zweimal

Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, das seit ewigen Zeiten von Richard Wagner bayreuth-mässig besetzte Thema zu verlagern und zwar auf die ebenso uralte Feindschaft... mehr

10.08.2009 13:12 Uhr - 8martin

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