| Originaltitel | Night of the Living Dead |
| Genre | Horror |
| Land & Jahr | USA 1968 |
| Kinostart | 18.03.1971 (Filmverleih Die Lupe) |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 93 min. |
| Regie | George A. Romero |
| Darsteller | Duane Jones, Judith O'Dea, Karl Hardman, Marilyn Eastman, Keith Wayne, Judith Ridley |
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Das Geschwisterpaar Johnny (Russell Streiner) und Barbara (Judith O'Dea) fügen sich nur widerwillig dem Wusch ihrer Mutter. Sie finden sich auf dem Friedhof ein, um einen Blumenkranz auf das Grab ihres Vaters zu legen. Johnny macht einen geschmacklosen Scherz über Untote, doch der wird bald blutiger Ernst. Wie aus dem Nichts taucht ein Unbekannter auf, der im Kampf den Bruder erschlägt. Barbara flieht in ein verlassenes Haus. Der Schock des gerade erlebten lässt sie erstarren. Ben (Duane Jones) muss ebenfalls in dem Haus Rettung suchen, denn immer mehr Untote machen Jagd auf menschliches Frischfleisch. Er beginnt Türen und Fenster mit Brettern zu sichern. Doch die Lage scheint hoffnungslos, denn die Zwei sind von hunderten auferstandener Toten umzingelt!
George A. Romeros Horrorfilm hat längst Kultstatus und wurde gar in die Sammlung des Museums of Modern Art aufgenommen. Der schwarzweiß gedrehte Horrorfilm zeigte erstmals Zombies, die aus eigener Kraft ihren Gräbern entsteigen. Interessant ist, dass der Begriff des "Zombies" im Film nicht auftaucht, die hungrigen Toten werden schlicht als "Dinger" bezeichnet. Das Budget belief sich auf bescheidene 115.000 Dollar, aus finanziellen Gründen musste der Regisseur die Rollen mit Freunden und Bekannten besetzen. Nichts desto trotz gilt "Die Nacht der lebenden Toten" als Horror-Klassiker. Mit wenig Action - denn die Zombies bewegen sich eher schleppend - und ohne einen zu hohen Verbrauch von Filmblut erzielt der Filmemacher seine Spannung. Die Reibungen zwischen den Hausinsassen sind nicht weniger gut inszeniert: Auch mit dem Make-up wurde sparsam gearbeitet, die Toten haben aschgraue Gesichter mit dunklen Augenringen. Und das Ende wartet mit einer großen Überraschung auf.
Larry Karaszewski und Scott Alexander schreiben das Drehbuch zur Buchadaption "Goosebumps". Die Gruselgeschichten beinhalten Hommagen an Horror- und Science-Fiction-Filme. weiter