| Originaltitel | World Trade Center | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | USA 2006 | |
| Kinostart | 28.09.2006 (United International Pictures (UIP)) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 129 min. | |
| Regie | Oliver Stone | |
| Darsteller | Douglas J. Aguirre, Rob Armstrong, Michael Arthur, Maria Bello, Jon Bernthal, Robert Blanche | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:5.3
Anzahl User:6
Noch keine Userkommentare Redaktion:3.0
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Für Amerika war der Terrorangriff auf das World Trade Center ein traumatisches Erlebnis. Tausende Menschen sind innerhalb weniger Stunden ums Leben gekommen, die Nation von den Terroristen gedemütigt. Auch hunderte New Yorker Polizisten und Feuerwehrleuten sind dem Anschlag zum Opfer gefallen. John McLoughlin (Nicolas Cage) und Will Jimeno (Michael Pena) zählen zu den wenigen, die den Einsturz des WTC überlebt haben. Bis sie gerettet werden konnten, mussten sie zwölf Stunden unter dem Schutt ausharren. Oliver Stone erzählt die Geschichte dieser Polizisten. Sie waren zur Stelle, als das erste Passagierflugzeug das WTC traf. "World Trade Center" ist auch die Geschichte der Familien dieser mutigen Männer. Stundenlang mussten sie um das Schicksal ihrer Angehörigen bangen. Widersprüchliche Gerüchte und Nachrichten haben die Familien in ein grausames Wechselbad der Gefühle getaucht.
Dramatik, Sentimentalität und Tränen. Oliver Stone versucht mit "World Trade Center" das Leiden der verschütteten Polizisten und ihrer Familien darzustellen und scheitert dabei kläglich. Das kitschige Gefühlskino rutscht nach einem kurzen, starken Anfang auf das Niveau einer brasilianischen Seifenoper ab. Leider verzichtet der Oskargewinner weder auf billige Klischees noch auf unerträglichen Kitsch. Die Erscheinung der in grelles Licht getauchten Jesusähnlichen Figur füllt die gesamte Leinwand aus und wird bei dem einen oder anderen für dem Thema unangemessenes Gelächter sorgen. Stone lässt es sich nicht nehmen, "World Trade Center" zu einer Lobeshymne auf amerikanische Wertvorstellungen zu machen. Wir sind von dem Oskargewinner eigentlich kritischere Töne gewohnt. Lobenswert sind nur die schauspielerischen Leistungen von Nicolas Cage und Michael Pena. Sie wirken in ihrer prekären Lage beängstigend überzeugend.

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