| Originaltitel | Lucky Number Slevin |
| Alternativ | Lucky # Slevin (alt. Schreibweise) |
| Genre | Thriller, Komödie |
| Land & Jahr | USA 2006 |
| FSK & Länge | 109 min. |
| Regie | Paul McGuigan |
| Darsteller | Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley, Michael Rubenfeld |
| Links | IMDB |
Zur falschen Zeit am falschen Ort: Dieses Schicksal kennt der unbedarfte Slevin (Josh Hartnett) nur zu gut. Kaum in einer ihm fremden Stadt angekommen, wird er schon am Bahnhof ausgeraubt. Geld und Papiere sind weg. Als er in die Wohnung seines Freundes kommt, halten ihn einige ominöse Gestalten mangels Ausweispapiere für diesen. Denn der hat ausgerechnet beim größten Mafia-Gangster der Stadt, dem "Boss" (Morgan Freeman), jede Menge Spielschulden.
Slevin hat aufgrund seiner Geldnot nur eine Chance, dem nahen Tod zu entgehen. Er soll den Sohn von Boss' ärgstem Intimfeind, dem "Rabbi" (Ben Kingsley), um die Ecke bringen. Dieser wiederum ist ebenfalls an Slevin interessiert, da Slevins Freund auch bei ihm jede Menge unbezahlter Schecks hat. Als wäre dieser Schlamassel noch nicht genug, ist auch noch der Polizist Brikowski (Stanley Tucci) und ein seltsamer Killer namens Goodkat (Bruce Willis) hinter ihm her. Einzig seine Nachbarin und neue Freundin Lindsey (Lucy Liu) stärkt Slevin nun den Rücken.
Paul McGuigan gelang mit der schwarzen Komödie "Lucky Number Slevin" nicht nur ein Genremix der seltenen Art, sondern auch ein wunderbar, harmonierendes Star-Ensemble zusammen zu stellen. Von Morgan Freeman, Ben Kingsley, Lucy Liu, Stanley Tucci und nicht zuletzt Bruce Willis ist man ja schon einiges gewohnt. Man kennt ihre schauspielerischen Qualitäten. Josh Hartnett aber dürfte wohl die größte Überraschung sein. Seine trockene, kühle, zurückgezogene Art ist genau das, was dem Film noch fehlte.
Zu einem herausragenden Thriller gehören aber nicht nur namhafte Darsteller, das Drehbuch muss ebenfalls stimmen. Und genau das tut es. Während die Geschichte an und für sich abgedroschen klingt, zwei verfeindete Gangsterbosse, ein Unschuldiger mittendrin, bedient sich Regisseur McGuigan an zahlreichen Gangsterepen vergangener Tage und zitiert frisch-fröhlich vor sich hin. Und so ganz nebenbei gewährt er all seinen Darstellern Raum für stimmige Monologe und Dialoge. Ein Genuss für jeden, der gute, witzige Abendunterhaltung schätzt.

der film ist der absolute hammer. die besetzung könnte nicht besser sein, die handlung ist einfach nur spitze und die dialoge setzten dem ganzen noch die krone auf. ein muss... mehr
01.02.2009 14:47 Uhr - jagger
Ja ich find den Film auch toatl super. Am Anfang hast Du echt keine Ahnung, wie das alles vor sich geht. Top Schauspieler, top Handlung! Babs
19.08.2008 17:26 Uhr - babs
Sehr cool, wie sich plötzlich alles dreht! Erst am Ende merkt man, dass einem die ganze Zeit eine falsche Sichtweise aufgedrängt wurde.
03.06.2008 12:47 Uhr - AC
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