| Originaltitel | Paris, je t'aime - Stories of love from the heart of the city | |
| Alternativ | Paris je t'aime | |
| Genre | Romanze, Episodenfilm | |
| Land & Jahr | Deutschland/Frankreich 2006 | |
| Kinostart | 25.01.2007 (Senator Film Verleih) | |
| FSK & Länge | ab 6 Jahren• 120 min. | |
| Regie | Olivier Assayas, Frédéric Auburtin, Emmanuel Benbihy | |
| Darsteller | Martin Combes, Maggie Gyllenhaal, Joana Preiss, Fanny Ardant, Julie Bataille, Melchior Beslon | |
| Homepage |
http://www.parisjetaime-film.de/ |
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| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:8.0
Anzahl User:2
Anzahl Userkommentare:2
Redaktion:5.0
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Episodenartig werden 18 Geschichten aus der Stadt Paris erzählt. So sitzt in "Tuileries" ein amerikanischer Tourist (Steve Buscemi) in einer Metrostation. Seinem Reiseführer entnimmt er, dass es sich nicht gehört, fremden Menschen in die Augen zu blicken. Im selben Augenblick vollzieht er eben jene Kontaktaufnahme mit all ihren Konsequenzen. Oder es wartet ein von Sergio Castellitto gespielter Mann in einem Bistro am Place de la "Bastille" auf seine Frau (Miranda Richardson). Er ist entschlossen, sich heute von ihr zu trennen. Als sie sich schließlich zu ihm setzt, hat sie ihrerseits traurige Neuigkeiten. Dagegen streift der Pantomime (Paul Putner) in "Tour Eifel" einsam durch die Stadt. Für seine infantilen Scherze erntet er nur grimmige Blicke. Schließlich wird er von der Polizei verhaftet. In der Gefängniszelle trifft er eine Kollegin (Yolande Moreau). Ein junger Mann (Melchior Beslon) nimmt in "Faubourg Saint Denis" den Telefonhörer ab. Es ist seine Freundin (Natalie Portman). Sie macht mit ihm Schluss. In Windeseile durchläuft der Junge in Gedanken die Beziehung retrospektiv. Doch dann klingelt das Telefon erneut.
18 Kurzfilme als Einheit zu bewerten ist nicht einfach. Als roter Faden dient in "Paris je t'aime" das ausgelebte facettenreiche Liebesleben in Paris. Die einzelnen Inszenierungen gelingen dabei höchst unterschiedlich und spiegeln somit die Artenvielfalt innerhalb der Seine-Metropole. Zum Teil sind die Episoden fantasievoll, abwechslungsreich und bunt inszeniert. In diesem Zusammenhang sind die Beiträge von Joel & Ethan Coen, Isabel Coixet, Sylvain Chomet, Alfonso Cuarón, Oliver Schmitz, Tom Tykwer und Alexander Payne zu nennen. Andererseits ist die Mehrzahl der Kurzaufführungen spröde, unspektakulär und einfallslos gestaltet. Die Geschichten bauen nicht aufeinander auf, obwohl einige im Nachhinein miteinander verwoben werden. Auch die Mitwirkung von Juliette Binoche, Bob Hoskins, Nick Nolte, Natalie Portman, Elijah Wood, Maggie Gyllenhaal, Marianne Faithfull oder Ludivine Sagnier kann das durchwachsende Fazit nicht schönen. Es bleiben nette Anekdoten der Stadt der Liebe.

Volle fünf Jahre brauchte "Paris, je t'aime" von der ersten Idee bis zur Weltpremiere in Cannes. Zwanzig hochkarätige Regisseure erzählen in persönlichen... weiter