| Originaltitel | 13 Tzameti |
| Genre | Thriller |
| Land & Jahr | Frankreich/Georgien 2005 |
| Kinostart | 13.03.2008 (Weltecho) |
| FSK & Länge | ab 18 Jahren• 90 min. |
| Regie | Géla Babluani |
| Darsteller | George Babluani, Pascal Bongard, Aurélien Recoing, Fred Ulysse, Nicolas Pignon, Vania Vilers |
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Um seine Familie zu ernähren, arbeitet Sébastien (George Babluani) hart als Dachdecker. Doch als sein Arbeitgeber Jean-François Godon (Philippe Passon) unerwartet stirbt, will ihm niemand seinen ausstehenden Lohn begleichen. Durch Zufall hat Sébastien jedoch erfahren, dass Jean-François selber gerade vorhatte, auf nicht ganz legale Weise an Geld zu kommen. So tritt er an die Stelle seines verstorbenen Chefs. Nachdem er mehreren mysteriösen Hinweisen gefolgt ist, gelangt er endlich an sein Ziel. Doch er hat die Gefahr seines Handelns gewaltig unterschätzt. Nie hätte er sich träumen lassen, auf welch perverse Art sich reiche Geschäftsmänner die Zeit vertreiben. Der einfache Handwerker ist diesen Männern hilflos ausgeliefert. Fast willenlos ergibt er sich in sein Schicksal.
Géla Babluani erzählt seine Geschichte in düsteren Schwarzweißbildern. Dialoge sind Mangelware, die Story ergibt sich auch aus den Bildern. Dabei hat der Zuschauer nur den Wissensstand des Protagonisten. Das steigert die Spannung, da man nie weiß, wie die Handlung sich weiterentwickelt. Optisch erinnert der Thriller an einen Film Noir. Hauptdarsteller George Babluani kommt mit seiner abgetragenen Lederjacke und hochgestelltem Kragen wie der junge Alain Delon daher. Nach einem ruhigen Anfang, in der die Hauptfigur vorgestellt wird, steigert sich die Spannung allmählich bis ins Unerträgliche. Immer tiefer verstrickt sich der Protagonist. In einem Haus im Wald strebt die Handlung ihrem Höhepunkt entgegen, die Atmosphäre ist zum Zerreißen gespannt. Neben der spannenden Story lebt der Thriller von seinen Nebenfiguren.

Géla Babluani kann das Remake seines Psycho-Thrillers "13 Tzameti" hochkarätig besetzen. Darin spielen Sam Riley, Ray Liotta, Mickey Rourke und Jason Statham russisches Roulette. weiter