Halloween - Die Nacht des Grauens - 1978 - FILMREPORTER.de
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Film: Halloween - Die Nacht des Grauens

OriginaltitelHalloween
AlternativHalloween - Director's cut; John Carpenters Halloween
GenreHorror
Land & Jahr USA 1978
Kinostart    06.07.1979
FSK & Länge ab 16 Jahren • 91 min.
RegieJohn Carpenter
DarstellerDonald Pleasence, Jamie Lee Curtis, Nancy Kyes, P.J. Soles, Charles Cyphers, Kyle Richards
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Inhalt

In der amerikanischen Kleinstadt Haddonfield tötet der sechsjährige Michael Myers (Will Sandin) in der Halloweennacht des Jahres1963 seine ältere Schwester mit einem Küchenmesser. Das Kind wird daraufhin in die Psychiatrie eingeliefert und untersteht dort der Obhut von Dr. Sam Loomis (Donald Pleasence). Dieser hält den Jungen für grundlegend böse und lässt ihn für viele Jahre eingesperrt.

Nach 15 Jahre gelingt Micheal (Tony Moran) jedoch die Flucht aus der Irrenanstalt. Der Psychopath kehrt in seine Heimatstadt zurück, um erneut zu morden. Dabei beobachtet er zunächst die junge Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) und deren Freunde. Dr. Loomis ist seinem Patienten auf den Fersen und versucht nach allen Kräften zu verhindern, dass Michael ein Blutbad unter den Jugendlichen von Haddonfield anrichtet.

Kritik

Grusel-Altmeister John Carpenter schuf 1978 mit "Halloween - Die Nacht des Grauens" einen Meilenstein des modernen Horrorfilms. Gemeinsam mit Sean S. Cunninghams "Freitag, der 13." (1980) markiert der Film zudem die Geburtsstunde des Slasher-Subgenres. Dessen Merkmale sind oftmals das Böse in Form eines männlichen Mörders, eine weibliche Heldin sowie die Verbindung des sexuellen Aktes Jugendlicher mit deren anschließender Tötung. Auch in Carpenters Werk gibt es diesen Effekt, der als Metapher für die amerikanische Prüderie im Umgang mit Sexualität gesehen werden kann.

Deutet man das so, wird die Ausübung des Geschlechtsverkehrs mit dem Tod bestraft. Unverkennbar ist auch die von Carpenter selbst komponierte Filmmusik, eine einfache aber wirkungsvolle Pianomelodie. Diese trägt ebenso zum Spannungsaufbau bei, wie die geschickt platzierten Schockmomente. Dabei ist die Gewalt nicht selbstzweck, sondern unterstützt vielmehr den vorwiegend subtilen Grusel. Auch die Erscheinung von Michael Myers ist Teil der unheilvollen Stimmung der Geschichte.

Durch seine mittlerweile zum Markenzeichen gewordene Maske, die langsamen Bewegungen sowie das wortlose Agieren, bekommt das Grauen eine ganz eigene Note. Ebenso wirkungsvoll ist der Kameraführung, wenn sie das Geschehen aus der Perspektive des Mörders zeigt. Carpenters "Halloween - Die Nacht des Grauens" folgen sieben Fortsetzungen sowie Rob Zombies Neuverfilmung "Halloween", die ebenfalls schon einen Nachfolger vorzuweisen hat.

Halloween - Die Nacht des Grauens

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Bewertung
5,0  (3 User) 8,0 (Filmreporter)

Meinungen

Einer der besten Horrorfilme aller Zeiten! Zusammen mit dem zweiten Teil kann man sich einen schön dreistündigen Horrorabend machen!
05.08.2013 14:05 Uhr - ulysses25

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