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© Sony Pictures

Krass

OriginaltitelRunning with Scissors
GenreKomödie
Land & JahrUSA 2006
Kinostart18.01.2007 (Sony Pictures)
FSK & Länge 116 min.
RegieRyan Murphy
DarstellerAnnette Bening, Brian Cox, Joseph Fiennes, Evan Rachel Wood, Alec Baldwin, Joseph Cross
Homepage http://www.sonypictures.de/index.html...
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

1971: Der sechsjährige Augusten Burroughs (Joseph Cross) wird Zeuge der Ehekrise zwischen Mutter Deirdra (Annette Bening) und Vater Norman (Alec Baldwin). Seine egomanische Mutter geht davon aus, eine große Poetin zu sein, während sein Vater versucht, den familiären Frust im Alkohol zu ertränken. Immer wider kommt es zu Streitereien, die sogar in einem Handgemenge enden. Als sich die Ehe rasant ihrem Ende zuneigt, entschließt sich Deirdra zu einer Therapie bei dem alternden Psychiater Dr. Finch (Brian Cox). Der exzentrische Professor besticht durch waghalsige Analysen und unkonventionelle Therapiemaßnahmen. Schließlich schickt er die verwirrte Patientin auf eine Valium-Kur in ein Motel. Augusten kommt während der Abwesenheit der Mutter im chaotischen Haushalt der Familie Finch unter. Dort nehmen ihn die neurotische Professorengattin Agnes (Jill Clayburgh), die bibeltreue Tochter Hope (Gwyneth Paltrow) und Rebellin Natalie (Evan Rachel Wood) unter ihre Fittiche.

Kritik

Regisseur Ryan Murphy gelingt mit "Running with Scissors" ein sarkastischer Kinospaß. Dabei thematisiert er die missglückten Folgen sexueller Befreiung, antiautoritärer Beziehungen, freiem Drogenkonsum und tief greifenden Psychoanalysen. Diese Ikonen der Hippiekultur werden gnadenlos übersteigert durch den Kakao gezogen, ohne dabei den anspruchsvollen Grundton der Inszenierung zu verwässern. Murphy verbindet Charakteristika der schwarzen Komödie gekonnt mit Komponenten des menschlichen Dramas. Die Geschichte erzählt sich aus den alptraumhaften Erinnerungen des jungen Augusten Burroughs, der seinen Sinn für Humor und die Fähigkeit zu verzeihen nicht eingebüßt hat. Zwei Kritikpunkte bleiben. Leider verpasst Murphy den richtigen Zeitpunkt um die Darstellung zu beenden, zum anderen ist es nicht nachvollziehbar, weshalb ein abgehalfterter Begriff der hiesigen Jugendsprache als deutscher Titel missbraucht wird. Die Bezeichnung 'krass' ist in diesem Zusammenhang völlig fehl am Platz, da sie der Thematik des Werkes nicht gerecht wird.

Timo Buschkämper/Filmreporter.de

Krass

Bewertung

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