| Originaltitel | Rocky Balboa |
| Genre | Action |
| Land & Jahr | USA 2006 |
| Kinostart | 08.02.2007 (20th Century Fox) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 101 min. |
| Regie | Sylvester Stallone |
| Darsteller | Sylvester Stallone, Burt Young, Milo Ventimiglia, Geraldine Hughes, Antonio Tarver, James Francis Kelly |
| Links | IMDB |
Der ehemalige Schwergewichts-Champion Rocky Balboa (Sylvester Stallone) ist unter die Gastronomen Philadelphias gegangen. In seinem italienischen Lokal "Adriane's" spaziert er durch die Tischreihen und gibt Anekdoten aus seinem Boxerleben zum Besten. Nachdem seine Ehefrau Adrian (Talia Shire) nach langjähriger Partnerschaft verstorben ist, wird der ehemalige Champ von Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre gepeinigt. Regelmäßig besucht er ihr Grab auf dem städtischen Friedhof. Das Verhältnis zu seinem Sohn (Milo Ventimiglia) ist angespannt. Dem Junior fällt es schwer, sich aus dem übergroßen Schatten des Vaters zu bewegen. Auch Pauli (Burt Young) hat schon bessere Zeiten erlebt. Der ehemalige Trainer des 'Italian Stallion' benebelt seine trostlose Existenz mit Alkohol. Doch dann wendet sich das Schicksal, denn der amtierende Boxweltmeister Mason "The Line" Dixon (Antonio Tarver) gibt Balboa die Chance für ein Comeback. Wird Rock es noch einmal schaffen?
"Rocky Balboa" oder eine weitere Option der Gammelfleischverwertung. Einfach verdorbenes Fleisch zusammen mit einem Modellathleten in einen Boxring stellen und warten was passiert. Der Mut erneut die gleiche Geschichte zu erzählen, muss eigentlich belohnt werden. Leider setzt sich Sylvester Stallone dadurch einer ungewollten Komik aus. Er spielt als Regisseur, Drehbuchschreiber und Hauptdarsteller bewusst mit allen allzu bekannten Klischees der Figur Rocky Balboas. Oft entgleitet ihm dabei der Taktstock. Zu den nicht minder bekannten Melodien werden die Backstreets im südlichen Philadelphia wieder belebt, Adriane Nr. 2 taucht aus einem Abrisshaus auf und es wird wieder auf Schweinhälften eingedroschen. Natürlich fehlt auch die gestreckte Faust vor dem städtischen Rathaus nicht. Die Geschichte des verarmten Boxtalents Rocky Balboa begann 1976. In der Folge wurde eine ganze Generation Heranwachsender durch die Geschichte des 'Italian Stallion' sozialisiert. Die Rolle verhalf Stallone zu einem Eintrag in die Filmgeschichtsbücher. Allein deshalb hätte Rocky einen besseren Abgang verdient. Doch auch reale Sporthelden verpassen oft den richtigen Moment zum Rückzug. In Analogie dazu ist die Fortsetzung der Rocky-Saga nur ein Abbild der Wirklichkeit. Die Frage nach der Notwendig- und Glaubwürdigkeit des Werkes ist vor diesem Hintergrund wohl außer Kraft gesetzt.

ich kann dem bludo nur zustimmen, unfair finde ich es wenn solche art filme dann noch f+ür oscars nominiert wird. das ist eine frechheit den wirklich genialen filmen... mehr
17.03.2007 19:58 Uhr - juno
Ich finde dennoch der Film gehört in die Kategorie "Filme, die die Welt nicht braucht!" Für mich ist Sly einfach kein ernstzunehmender Schausspieler. Mit Filmkunst hat die... mehr
13.02.2007 23:16 Uhr - bludo

Wohl die meisten Kritiken zu diesem Film hätte man auch schon schreiben können, bevor man diesen Film überhaupt zu Gesicht bekommen hat. Da ist von einer lächerlichen Idee... mehr
13.02.2007 18:17 Uhr - posterdb.de"Rocky Balboa" oder eine weitere Option der Gammelfleischverwertung. Einfach verdorbenes Fleisch zusammen mit einem Modellathleten in einen Boxring stellen und warten was... mehr
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