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© Warner Bros.

300

Originaltitel300
AlternativFrank Miller's 300
GenreAction, Abenteuer
Land & JahrUSA 2006
Kinostart05.04.2007 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 116 min.
RegieZack Snyder
DarstellerGerard Butler, Lena Headey, David Wenham, Dominic West, Vincent Regan, Michael Fassbender
Homepage http://wwws.warnerbros.de/300/
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Inhalt/Kritik
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im Kino

Inhalt

480 vor Christus stehen sich in der antiken Schlacht bei den Termopylen das spartanische Heer und die persische Armee von Xerxes (Rodrigo Santoro) gegenüber. Die Spartaner werden von König Leonidas (Gerard Butler) angeführt. Er wurde seit Kindertagen zum furchtlosen Krieger erzogen. Der König hatte die kampflose Annexion Griechenlands durch die Perser abgelehnt. Obwohl sein Orakel eine Niederlage voraussieht, und gegen die Entscheidung des Senats zieht er mit nur 300 Soldaten in den Kampf.

An der engen Felsschlucht der Termopylen will er gemeinsam mit den verbündeten Arkadiern gegen die zahlenmäßig weit übermächtigen Perser antreten. Die ersten Schlachten können die perfekt ausgebildeten Spartaner noch gewinnen. Doch ihre Reihen werden immer mehr ausgedünnt. Leonidas schickt den Verwundeten Dilios (David Wenham) zurück in die Heimat. Er soll von den glorreichen spartanischen Heldentaten berichten. Während die vermeintlich letzte Schlacht für Leonidas und seine Mannen bevor steht, bittet seine Frau Gorgo (Lena Headey) den Senat um Hilfe. Die Königin will mit aller Kraft die Ratsmitglieder überzeugen, ihren Mann mit der Armee zu unterstützen und für die Freiheit Spartas zu kämpfen.

Kritik

Nach dem Erfolg von "Sin City" war eine weitere Comicbuchverfilmung nach Frank Miller nur die logische Konsequenz. Regisseur Zack Snyder nutzte für sein martialisches Helden-Epos die gleiche Technik wie Robert Rodriguez. Er ließ seine Schauspieler im Studio vor Green-Screens agieren und fügte die Hintergründe in der Post-Produktion nachträglich ein. Das historische Griechenland wurde dadurch in starken Bildern wieder zum Leben erweckt. An den überbordenden optischen Effekten hat man sich jedoch schnell satt gesehen. Die muskelbepackten Darsteller wirken ebenso voyeuristisch in Szene gesetzt wie die visuelle Gewalt.

So setzt Snyder während den perfekt choreografierten Schlachtszenen auf extremen Zeitlupeneinsatz, um auch noch den letzten Blutstropfen der Opfer zur Schau zu stellen. Der charismatische Gerard Butler darf dabei mit voller Stimme zutiefst pathetische Reden in die Kamera brüllen. Übertönt wird er dabei nur vom brachialen Orchesterklangteppich. Von den historischen Fakten ist nicht viel übrig geblieben. Zudem ist die Botschaft von "300" mit der ständigen Heldenverehrung und der spartanischen Nibelungentreue mehr als fragwürdig. So werden sich nur eingefleischte Comicfans für diese brutale Schlachtplatte begeistern können.

Andreas Eckenfels/Filmreporter.de

300

Bewertung

Bewertung
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6,7 (11 User)
4,0 (Filmreporter)

Meinungen

kotzwürg

ich bin echt für vieles offen. aber dieses gequarke geht echt nicht. dann lieber nix sagen, statt monoton immer das gleiche zu brüllen. die hälfte der kinobesucher ist nach... mehr

26.05.2009 17:59 Uhr - eva09 (gelöscht)
Testosteron, Blut und Ehre

Es gibt einfach Filme, bei denen man besser beraten ist, die Freundin nicht ins Kino zu schleppen und “300“ von Zack Snyder, 2007 ist ein solcher Film. Es ist ein Film, in... mehr

12.09.2007 20:09 Uhr - Cheops
Besser als erwartet!

Sieht man mal von der Helden Glorifizierung ab und ist offen für stark überzeichnete Charakteren (Comic eben), kann man durchaus Gefallen an dem Film finden. Geklaut wurde... mehr

30.08.2007 15:42 Uhr - mifune

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Die berühmte Schlacht zwischen 300 Spartanern und dem großen Heer der Perser bei den Termopylen bildet den historischen Hintergrund für die Comicverfilmung von Zack Snyder. mehr

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