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© 20th Century Fox

Wächter des Tages

OriginaltitelDnevnoy dozor
GenreAction, Fantasy
Land & JahrRussland 2006
Kinostart20.09.2007 (20th Century Fox)
FSK & Länge ab 16 Jahren• 132 min.
RegieTimur Bekmambetov
DarstellerKonstantin Khabensky, Mariya Poroshina, Vladimir Menshov, Galina Tyunina, Viktor Verzhbitsky, Zhanna Friske
Homepage http://www.waechter-des-tages.de/
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Inhalt/Kritik
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im Kino

Inhalt

Den ersten Kampf zwischen Gut und Böse haben die Dunklen Anderen für sich entschieden. Ihr Anführer Zavulon (Viktor Verzhbitsky) konnte den mit enormen magischem Potential ausgestatteten Yegor (Dmitry Martynov) auf seine Seite ziehen. Yegors Vater Anton (Konstantin Khabensky), selbst ein Heller, versucht verzweifelt, seinen Sohn zurück zu gewinnen. Hierbei steht ihm seine Praktikantin bei der Nachtwache und heimliche Liebe Svetlana (Mariya Poroshina) zur Seite. Ihre Kraft stellt einen Gegenpol zu Yegors Fähigkeiten dar, wodurch das Gleichgewicht der Dunklen und Hellen Mächte sichergestellt bleibt. Als Anton von der Existenz der mystischen "Kreide des Schicksals" erfährt, macht er sich auf die Suche nach dem Artefakt, welches seit dem 14. Jahrhundert verschwunden ist. Mit diesem soll es möglich sein, die Geschichte und somit das eigene Schicksal umzuschreiben. Doch als Zavulon ihn in ein Mordkomplott verstrickt, muss Anton zunächst untertauchen. Seine Kollegen von der Nachtwache versuchen alles, um ihn zu schützen und seine Unschuld zu beweisen. Auf Yegors Geburtstagsfeier kommt es zum magischen Duell zwischen dem Jungen und Svetlana. Anton muss sich entscheiden, ob er seinen Sohn oder seine Geliebte opfert, um einen Teilsieg für die Hellen davonzutragen.

Kritik

"Wächter der Nacht", der erste Teil der Fantasy-Saga nach den Büchern des russischen Autors Sergei Lukyanenko war in seiner Heimat ein Riesenerfolg. Für westliche Zuschauer und Nichtkenner der Romanvorlage blieb es meist ein rein visuelles Erlebnis. Zwar überzeugten die atemberaubenden Spezialeffekte und die düstere Atmosphäre des in der heutigen Gegenwart von Moskau angesiedelten Fantasyepos, jedoch war es schwer der Geschichte und den Beweggründen der Figuren zu folgen. Die Gesetze, die in dieser magischen Welt herrschen, wurden nicht weiter erklärt. Dieses Manko macht Regisseur Timur Bekmambetov im zweiten Teil mit einer größeren Inszenierung, einer stärkeren Charakterzeichnung, mehr Humor und Action wett. Die Handlung integriert sich besser in die Übermacht der grandiosen Spezialeffekte und Schnitttechnik. Bei dem bescheidenen Budget von gerade vier Million Dollar beweist Bekmambetov und sein Team erneut, was alles möglich ist. Dennoch ist es ratsam, den Vorgänger zu kennen, um allen Nebenhandlungen und den diversen Figuren der komplexen Geschichte folgen zu können. Leser von "Wächter des Tages" werden enttäuscht sein, da die Filmhandlung im Grunde nur das dritte Kapitel des ersten Buches darstellt. Die internationale Fassung hat mit knapp 140 Minuten immer noch eine enorme Spiellänge. Es wurden aber gegenüber der Originalversion über 20 Minuten herausgeschnitten, um westlichen Sehgewohnheiten entgegen zu kommen.

Andreas Eckenfels/Filmreporter.de

Wächter des Tages

Bewertung

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3,0 (2 User)
5,0 (Filmreporter)

Meinungen

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