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Stromberg

OriginaltitelStromberg
GenreKomödie, TV-Serie
Land & JahrDeutschland 2004
RegieArne Feldhusen, Andreas Theurer
DarstellerChristoph Maria Herbst, Bjarne Mädel, Diana Staehly, Oliver Wnuk, Nadja Becker, Joe Henselewski
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Inhalt

In der Kölner "Capitol Versicherung AG" ist ein Kamerateam unterwegs. Exemplarisch soll im Bereich "Schadensregulierung, Buchstabe M-Z" über den ganz normalen Büroalltag berichtet werden. Der Bereichsleiter heißt Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst). Mit seiner exzentrischen und selbstverliebten Art ist er der perfekte Showman vor der Kamera. Doch mit seinen selbstgefälligen Kommentaren treibt er seine Angestellten beständig in den Wahnsinn. Besonders der sensible Berthold Heisterkampf (Bjarne Mädel), von allen nur Ernie genannt wird, hat darunter zu leiden. Aber auch die anderen Mitarbeiter machen sich gerne über Ernie lustig. Macho Ulf Steinke (Oliver Wnuk) hat es ebenfalls auf ihn abgesehen. Wenn er nicht gerade neue Hochleistungsboxen für sein Auto kauft, flirtet er mit Kollegin Tanja (Diana Staehly). Stromberg sieht das Turtelspiel des verliebten Paares gar nicht gerne, schließlich kriselt es in seiner eigenen Ehe ganz gewaltig. Trotz seiner zahlreichen verbalen Ausschweifungen, den ständigen Mobbingvorwürfen seiner Mitarbeiter und seine nicht gerade überragenden eigenen Arbeitsmoral wird er von seinen Chefs geschätzt. Denn Stromberg weiß genau, mit welchen schleimerischen Methoden er bei seinen Vorgesetzten Pluspunkte sammeln kann. Dies passt seinem motiviert arbeitenden Kollegen Timo Becker (Lars Gärtner) - Buchstabe A-L - überhaupt nicht. Als die Schadensregulierungs-Abteilungen zusammengelegt werden sollen, werden Stromberg und Becker zu erbitterten Dauerrivalen um die Leitungsposition.

Kritik

Die Grundidee der Mockumentary (Satire im Stil einer Dokumentation) stammt von der britischen TV-Serie "The Office" von Ricky Gervais und Stephen Merchant. In der fiktionalen Dokumentation wird sarkastisch und parodistisch der Büroalltag überzeichnet dargestellt. Das Kamerateam ist nie zu sehen. Die Darsteller sprechen meist direkt in die Kamera und geben ihre oft zynischen Kommentare ab. Die Filmemacher treten auch in Interviewsituationen den Angestellten gegenüber. Der geniale Witz des normalen Bürowahnsinns funktioniert global. In den Vereinigten Staaten läuft die amerikanische Variante mit Steven Carell in der Hauptrolle erfolgreich. In der deutschen Version drückt Christoph Maria Herbst als neuer "Ekel-Alfred" der politisch unkorrekten Serie seinen eigenen Stempel auf. Seine fehlgeleiteten Metaphern und Vergleiche sorgen für zusätzliches Vergnügen. Mit seinen Scherzen gegen Minderheiten, seinem Machogehabe und die gleichzeitige Hervorhebung seiner Inkompetenz und Snobismus hat Herbst es inzwischen schwer, das Image wieder los zu werden. Für die Rolle des fiesen aber dennoch liebenswerten, da bemitleidungswertem Stromberg hat er im Jahr 2005 den Bayrischen Filmpreis gewonnen. Die Macher der Serie wurden 2005 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

Andreas Eckenfels/Filmreporter.de

Stromberg

Bewertung

Bewertung
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7,0 (1 User)
6,0 (Filmreporter)

Meinungen

der film oll einfach toll sein

05.11.2007 17:17 Uhr - willi
Prashant

einfach tollllllllll www.inder.de.gg

14.03.2007 21:35 Uhr - Prashant

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