| Originaltitel | Sieben Tage Sonntag | |
| Genre | Drama | |
| Land & Jahr | Deutschland 2005 | |
| Kinostart | 05.03.2009 (barnsteiner-film) | |
| FSK & Länge | 80 min. | |
| Regie | Niels Laupert | |
| Darsteller | Ludwig Trepte, Martin Kiefer, Jil Funke, Karin Baal, Antonio Wannek, Jennifer Ulrich | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
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Adam (Ludwig Trepte) und Tommek (Martin Kiefer) haben die Schule geschmissen. Sie verbringen ihre Zeit mit Nichtstun und herumlümmeln. Zwischen den Plattenbauten treffen sich die Jungs mit Freunden, trinken und rauchen. Randalieren, Prügeleien und kleine Mutproben bleiben nicht aus. Auch der kalte Sonntag im Januar 1996 beginnt wie jeder andere Tag. Am Abend steht eine Party an - es gilt, den Tag herumzukriegen. Auch Sarah (Jil Funke) hängt mit den Jungs rum. Die verstohlenen Blicke zwischen ihr und Adam zeugen von der unausgesprochenen Anziehung zwischen den Teenagern. Doch Tommek drängt sich mit einer groben Anmache dazwischen. Adam und Tommek schließen eine grausige Wette ab. Ist es der Alkohol, männliche Konkurrenz oder die Langeweile, die zu der Wette führen? Der Einsatz an diesem Abend ist ein Menschenleben.
Das Drehbuch basiert auf einer wahren Begebenheit. Zwei polnische Jugendliche haben tatsächlich um ein Menschenleben gewettet. Sie sitzen ihre Strafe immer noch ab. Regisseur Niels Laupert hat die zwei im Gefängnis besucht und befragt. In seiner Inszenierung meidet der Regisseur Emotionen. Ein Hollywood-Film sei nicht seine Intention gewesen. Deswegen bleibt die Motivation des Mordes völlig unbelichtet. Das Ergebnis ist ein spannender Film, der beunruhigt. Karge Bilder und fast komplett fehlende Emotionen charakterisieren den Erzählstil. Lauperts Erfahrung als Musik-Clip-Regisseur macht sich in den Anfangsszenen bemerkbar. Musik und Bilder sind rhythmisch geschnitten, was in starkem Kontrast zu dem restlichen Film steht.
