| Originaltitel | The Brave One |
| Genre | Thriller |
| Land & Jahr | USA/Australien 2007 |
| Kinostart | 27.09.2007 (Warner Bros. Pictures) |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 122 min. |
| Regie | Neil Jordan |
| Darsteller | Jodie Foster, Naveen Andrews, Terrence Dashon Howard, Mary Steenburgen, Jane Adams, Nicky Katt |
| Homepage |
http://wwws.warnerbros.de/thebraveone/ |
| Links | IMDB |
"Wenn man etwas liebt, das sich nach und nach verflüchtigt, verliert man jedes Mal ein bisschen von sich selbst". Diese Erfahrung macht auch Radiomoderatorin Erica Bain (Jodie Foster). Ihr geordnetes Leben wird brutal durcheinander gebracht. Bei einem Überfall wird ihr Verlobter David (Naveen Andrews) ermordet. Sie selbst überlebt den Angriff schwer verletzt. Erst nach drei Wochen erwacht sie aus dem tiefen Koma.
Alles hat sich geändert. Erica ist nicht mehr dieselbe. Der Schmerz des Verlustes sitzt tief. Auch von den ermittelnden Polizisten fühlt sie sich im Stich gelassen. Sie lebt in ständiger Angst und hat den Drang, etwas dagegen unternehmen zu müssen. Nachdem sie sich entsprechend bewaffnet hat, zieht Erica fast jede Nacht los, um im Alleingang nach den Mördern ihres Verlobten zu suchen. Die Begegnung mit weiteren Gewalttätern löst heftige, Gefühle in ihr aus. Durch ihre wiederholten Akte von Selbstjustiz schlittert sie immer tiefer in einen Teufelskreis. Ist der Rachezug wirklich der richtige Weg das Geschehene zu verarbeiten oder verliert sie sich in der Gewalt. Wird sie gar wie diejenigen, die sie verfolgt?
Neil Jordan kehrt nach der Tragikomödie "Breakfast on Pluto" mit einem Psychothriller zurück auf die Leinwand. In "Die Fremde in dir" überlässt der Oscarpreisträger die Arbeit am Drehbuch seinen Kollegen Roderick Taylor und Bruce A. Taylor. Nach "Flightplan - Ohne jede Spur" und "Inside Man" gibt Jodie Foster als traumatisiertes Opfer eines Verbrechens eine weitere Kostprobe ihres Könnens. Vielleicht hätte die zweifache Oscarpreisträgerin das Drehbuch besser lesen sollen.
Die Geschichte wirkt zu konstruiert. Die sich häufenden Zufälle sind unglaubwürdig und heizen die Spannung des Thrillers nicht an. Es fällt schwer, Foster die Rolle der durch Rachegelüste gelenkten und seelisch verwundeten Frau abzunehmen. Eigentlich ist die Schauspielerin in dem Film auf dem besten Wege, Superman den Rang abzulaufen - es fehlt nur noch das Superheldenkostüm. Trotz ihrer psychischen Veränderung infolge des Überfalls vollzieht sich jedoch keine vergleichbare äußerliche Wandlung der Figur Erica Bain - lässt man die schlagartige Nutzung des Kajal- und Lippenstifts außen vor. Alles in allem ruiniert das schlecht geschriebene Drehbuch und die in leider nicht überzeugende Jodie Fosters den Psychothriller.

ich fande den film net so dolle hatte mir mehr versprochen die handlung war net wirklich spannend
29.01.2008 21:18 Uhr - MrMEK
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