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Mein Kind vom Mars

OriginaltitelMartian Child
GenreKomödie, Drama
Land & JahrUSA 2007
Kinostart08.11.2007 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 106 min.
RegieMenno Meyjes
DarstellerBobby Coleman, John Cusack, Joan Cusack, Amanda Peet, Oliver Platt, Sophie Okonedo
Homepage http://wwws.warnerbros.de/martianchild/
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Inhalt

David Gordon (John Cusack) ist ein exzentrischer Science-Fiction-Autor. Nach dem Tode seiner Frau möchte er den kleinen Waisenjungen Dennis (Bobby Coleman) adoptieren. Dieser ist nicht wie andere kleine Jungs, er behauptet, er stamme vom Mars. David ignoriert die Warnungen seiner Schwester Liz (Joan Cusack) über die Schattenseiten des Elterndaseins. Auch die Sorgen von Heimleiterin Sophie (Sophie Okonedo) schlägt er in den Wind. Sein Wunsch Vater zu werden, ist größer als alles andere. Doch trotz der Hilfe der sympathischen Harlee (Amanda Peet) muss David bald erkennen, dass er sich Hals über Kopf in Problemen manövriert hat. Er ist in Gefahr den Abgabetermin für sein neues Buch zu verpassen. Sein nervöser Agent Jeff (Oliver Platt) ist im höchsten Maße besorgt, und macht David die Hölle heiß. Auch Sozialarbeiter Lefkowitz (Richard Schiff) hat ernste Bedenken, dass der frisch gebackene Vater der Lage nicht gewachsen ist. Währenddessen besteht Dennis darauf, dass er wirklich vom Mars sei, und benimmt sich äußerst merkwürdig. Eine Reihe von unerklärlichen Ereignissen führt dazu, dass David sich fragt, ob der Junge nicht vielleicht doch die Wahrheit sagt. Doch ganz egal woher Dennis wirklich kommt, er fühlt sich mehr und mehr verantwortlich für seinen Sprössling. Als der Junge versucht seine Theorie durch Taten zu beweisen, bringt er sich damit in große Gefahr.

Kritik

Der holländische Regisseur Menno Meyjes profilierte sich als Drehbuchautor für Steven Spielberg. Er schrieb für diesen unter anderem "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug". Mit "Mein Kind vom Mars" legt er seinen zweiten Spielfilm als Regisseur vor. John Cusack spielt die Hauptrolle und seine nuancierte Darbietung des David Gordon erdet den Film sichtlich. Mit seiner einfühlsamen Leistung bringt er auch eine Prise Humor mit ein. Er vermeidet überzogene Komik, verleiht seiner Rolle viel Wärme. Joan Cusack im Film wie in der Realität seine Schwester, ist der zweite Pluspunkt der Besetzung. Im Gegensatz zu ihrem Bruder überzieht sie die Komik ganz bewusst. Dies ist kalkuliert und bildet einen Gegenpol zu der sensiblen Darstellung des frisch gebackenen Adoptiv-Vaters. Auch Bobby Coleman macht seine Sache als Problemkind Dennis gut. Die liebenswerte Geschichte basiert auf einer Erzählung von Sci-Fi-Spezialist David Gerrold, der als Drehbuchautor von "Raumschiff Enterprise"-Episoden angefangen hat. Trotz der guten Schauspielerleistungen und der interessanten Idee wirkt "Mein Kind vom Mars" etwas konstruiert und am Ende zu voraussehbar. Meyjes Farbkompositionen wirken oft kalt. Blau und weiß dominieren weite Teile des Films. Es ist fast so, als ob man den blauen Planeten Erde in Kontrast zu dem kleinen Marsianer bringen wollte. Die warmherzige Geschichte über den Kampf eines Vaters um die Liebe seines Adoptivkindes könnte mitunter etwas mehr Farbe gebrauchen.

Jens Christian Johannsen/Filmreporter.de

Mein Kind vom Mars

Bewertung

Bewertung
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7,0 (1 User)
6,0 (Filmreporter)

Meinungen

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