| Originaltitel | Cirque du Freak: The Vampire's Assistant |
| Alternativ | Der Mitternachtszirkus |
| Genre | Fantasy |
| Land & Jahr | USA 2008 |
| Kinostart | 07.01.2010 (Universal Pictures International (UPI)) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 109 min. |
| Regie | Paul Weitz |
| Darsteller | John C. Reilly, Salma Hayek, Chris Massoglia, Josh Hutcherson, Jessica Carlson, Michael Cerveris |
| Homepage |
http://www.mitternachtszirkus-film.de |
| Links | IMDB |
Eines Tages flattert den Freunden Darren (Chris Massoglia) und Steve (Josh Hutcherson) ein Flyer für eine außergewöhnliche Zirkusshow in die Hände: Der Cirque du Freak gastiert in der Stadt und gibt nur eine einzige Vorstellung. Das können sich die Freunde natürlich nicht entgehen lassen. Im kuriosen Mitternachtszirkus treffen sie unter anderem auf Spinnenbeschwörer Larten Crepsley (John C. Reilly), der sich als echter Vampir entpuppt. Während sich Vampir-Freund Steve am liebsten gleich in einen Blutsauger verwandeln würde, wird dieser Wunsch für Darren schon bald zur traurigen Realität. Crepsley verwandelt ihn nämlich zu einem Halbvampir und macht ihn damit zu seinem Assistenten. Steve fühlt sich hintergangen und schwört Rache. Derweil sorgt Darren mit seinen neu gewordenen Kräften für allerhand Verwirrung in der Welt der Dunkelheit. Außerdem droht der seit 200 Jahren aufrecht gehaltene Waffenstillstand zwischen zwei verfeindeten Vampirfamilien gebrochen zu werden. Zu allem Unglück hat sich Steve mittlerweile ebenfalls in einen Blutsauger verwandelt, allerdings steht er auf der Seite der Bösen.
In erster Linie ist "Mitternachtszirkus" unterhaltsam, bunt und komisch. Ständig passiert irgendwas, man kann sich nie sicher sein, was in der kommenden Szene auf einen wartet. Die Spannung bleibt ebenfalls bis zum Ende auf hohem Niveau. Ein gelungenes Abenteuerspektakel also. Einen positiven Eindruck hinterlässt John C. Reilly, der sich endlich wieder auf eine etwas ernstere Rolle einlässt. Sein junger Kollege Chris Massoglia kann ihm zwar nicht das Wasser reichen, aber das spielt in diesem Fall auch keine Rolle. Er erfüllt seinen Zweck, sieht halbwegs gut aus und hat so die Herzen der weiblichen Fans mit Sicherheit im Nu erobert. "Mitternachtszirkus" ist aber nicht nur ein weiterer Vampirfilm, er erzählt vielmehr die Geschichte einer Freundschaft und geht damit einen Schritt weiter als viele ähnliche Filme des Genres. Paul Weitz' Vampirdebüt basiert auf Darren Shans Romanreihe, aus der auch das erste Buch "Der Mitternachtszirkus" stammt. Es gibt also noch Stoff für die eine oder andere Fortsetzung.

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