| Originaltitel | Quantum of Solace | |
| Alternativ | Bond 22 (Arbeitstitel) | |
| Genre | Action, Abenteuer | |
| Land & Jahr | Großbritannien/USA 2008 | |
| Kinostart | 06.11.2008 (Sony Pictures) | |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 106 min. | |
| Regie | Marc Forster | |
| Darsteller | Daniel Craig, Olga Kurylenko, Mathieu Amalric, Judi Dench, Giancarlo Giannini, Gemma Arterton | |
| Homepage |
http://www.ein-quantum-trost.de |
|
| Links | IMDB | |
|
Bewertung (Skala: 1-10)
User:5.3
Anzahl User:7
Anzahl Userkommentare:3
Redaktion:7.0
| ||
James Bond (Daniel Craig) knabbert noch immer am Verlust seiner Geliebten Vesper Lynd (Eva Green). Er befürchtet, dass durch dieses Erlebnis sein nächster Auftrag zu einer persönlichen Racheaktion ausarten könnte. Gemeinsam mit M (Judi Dench) geht Bond distanziert und kühl an das Verhör mit Mr. White (Jesper Christensen) heran. Dieser soll dem britischen Geheimdienst Informationen über jene Geheimorganisation verschaffen, die Vesper erpresst hat. Auf den Spuren der Organisation macht Bond in Haiti Bekanntschaft mit Camille (Olga Kurylenko). Sie führt ihn geradewegs zu Dominic Greene (Mathieu Amalric). Endlich scheint Bond den Drahtzieher der mysteriösen Organisation gefunden zu haben. Über Umwege durch Österreich und Italien landet er schließlich in Südamerika. Dort findet 007 heraus, dass der skrupellose Geschäftsmann seine Kontakte zur CIA und der britischen Regierung nutzt, um das Regime eines südamerikanischen Landes zu stürzen. So will er den im Exil lebenden General Medrano (Joaquín Cosio) zur Macht verhelfen. Im Gegenzug erhält Greene ein Stück Land, das eigentlich wertlos scheint. Doch Bond dem Bösewicht doch auf die Schliche. Greene will die alleinige Kontrolle über eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen an sich reißen.
"James Bond 007: Ein Quantum Trost" schließt unmittelbar an "James Bond 007: Casino Royale" an. Schon in den Anfangssequenzen wird der Zuschauer einem spektakulären Actionfeuerwerk ausgesetzt. Von der ersten Sekunde an besticht das zweite Bond-Abenteuer mit Daniel Craig mit seiner Dynamik und Rasanz. Temperamentvolle Verfolgungsjagden und spektakuläre Stunts wechseln mit einer hochgradig ästhetisierten Bildsprache. Der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster zeigt 007 als wortkargen Einzelkämpfer, der seine Gegner skrupellos eliminiert. Das Motiv der persönlichen Rache wird zur ungewohnten Grundlage seines brutalen Vorgehens. Unterdessen thematisiert Foster die Fehlbarkeit der westlichen Geheimdienste und räumt mit Konventionen auf - Bonds Auswahl seiner Drinks ist beliebig geworden! In seiner Weltläufigkeit befreit sich die Inszenierung aus dem selbstgeschaffenen Korsett der Reihe und setzt neue Maßstäbe. Die Verantwortlichen folgen mit beeindruckender Konsequenz dem in "James Bond 007: Casino Royale" eingeschlagenen Weg und etablieren ihre Rollenfigur nachhaltig im 21. Jahrhundert.

Er ist König der Geheimagenten und seit seiner Jagd auf Dr. No im ersten Leinwandabenteuer vor 50 Jahren aus der Kinolandschaft nicht mehr wegzudenken. Die... weiter