| Originaltitel | Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein |
| Genre | Drama |
| Land & Jahr | Deutschland 2007 |
| Kinostart | 13.03.2008 (WTP International) |
| FSK & Länge | ab 12 Jahren• 100 min. |
| Regie | Roland Reber |
| Darsteller | Wolfgang Seidenberg, Mira Gittner, Marina Anna Eich, Antonio Exacoustos, Wolfram Kunkel, Barbara Schmidt |
| Homepage |
http://www.dieeinsamkeitistnieallein.de |
| Links | IMDB |
Der Mann (Wolfgang Seidenberg) flieht vor seinem bisherigen Leben, vor all den Zwängen, denen er täglich ausgeliefert ist und landet auf einem einsamen Fabrikgelände. Dort trifft er auf Godot (Mira Gittner), einer jungen Frau mit der Weisheit einer alten Dame. Sie lebt vom Müll, den andere hinterlassen. Auf ihre eigene geheimnisvolle Weise bringt sie ihn dazu, die richtigen Fragen zu stellen, in sich hinein zu horchen. Sie scheint immer ein bisschen mehr zu wissen, als der Mann, dem es auf der Flucht vor der prägenden Umgebung endlich gelingt, sich selbst zu suchen. Von einem inneren Motor angetrieben, begibt er sich auf eine Reise durch seine Vergangenheit und offenbart seiner Zuhörerin, sowie den Zuschauern in facettenhaltigen Bildern sein bisheriges Leben. Er spricht von all Menschen, die ihn nicht so nehmen wie er ist und ständig versuchen ihn zu ändern. Menschen, von denen er sich trotz allem nicht lösen kann. Bis zu dieser Nacht.
Roland Reber schickt die Zuschauer auf eine kreative Exkursion in die Abgründe der Seele, ohne sie an die Hand zu nehmen. Stattdessen konfrontiert er mit düsteren Bildern, die weniger befreiend als verstörend wirken. Es handelt sich um eine Reise ohne Anfang und Ende. Der von Wolfgang Seidenberg personifizierte Mann ist einfach da, den Kopf voller Altlasten, die er nicht ablegen kann, und verabschiedet sich am Ende genauso unvermittelt. Es gibt kein Ziel und keine Befreiung. Das einzig Stetige ist Godot (Mira Gittner), eine mysteriöse junge Frau, die im Müll nach Zeichen sucht. Sie scheint das Leben zu begreifen, denn sie hat verstanden, dass es nichts zu verstehen gibt. Um das zu verdeutlichen, bedient sich Reber der unterschiedlichsten darstellerischen Elemente. "Mein Traum oder die Einsamkeit ist nie allein" ist sicher kein Film für die breite Masse, dafür aber für alle, die sich im Kino nicht fallen-, sondern herausfordern lassen wollen.

"Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein" beschäftigt sich mit dem Leben und der ewigen Suche nach dem Warum. Die "Dramödie" wie es im Untertitel heißt, handelt von dem... mehr