Herkules und die Sandlot-Kids - 1993 - FILMREPORTER.de
Herkules und die Sandlot-KidsInhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
© 20th Century Fox

Film: Herkules und die Sandlot-Kids

OriginaltitelThe Sandlot
GenreKinderfilm
Land & Jahr USA 1993
Kinostart    21.07.1994 (20th Century Fox)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 101 min.
RegieDavid M. Evans
DarstellerTom Guiry, Mike Vitar, Patrick Renna, Chauncey Leopardi, Marty York, Brandon Quintin Adams
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Inhalt

"Herkules und die Sandlot-Kids" ist aus der Perspektive von Scottie Smalls (Tom Guiry) erzählt. Der erinnert sich an seinen ersten Sommer in Los Angeles. 1962 zieht er als 12-jähriger mit seiner Familie in die kalifornische Metropole. Er tut sich zunächst schwer, in der neuen Heimat Freunde zu finden. So beobachtet er Gruppe Jungen beim Baseball-Spielen, hat jedoch Angst, sich zu blamieren. Nach einigem Zögern spielt er schließlich dennoch mit ihnen, ist aber nicht in der Lage, einen einfachen Flugball zu fangen und wird deshalb verspottet. Benny Rodriguez (Mike Vitar) nimmt Scott in Schutz und weist ihn in die Regeln der Gruppe ein. Eine Grundregel lautet: Niemals den Ball über den Zaun schlagen, hinter dem die Jungen ein furchtbares Ungeheuer vermuten. Langsam erarbeitet sich Scott den Respekt der anderen und wird ein vollwertiges Mitglied der Clique. Eines Tages geht doch wieder ein Ball verloren, einen neuen können sich die Freunde nicht leisten. Um weiterspielen zu können, holt Scotty kurzerhand einen Baseball aus der Trophäensammlung seines Vaters. Der landet prompt hinter dem Zaun bei der Bestie und gilt als unwiederbringlich verloren. Als klar wird, dass der Ball vom legendären Babe Ruth persönlich signiert wurde und deshalb einen astronomischen Wert hat, ist die Verzweiflung groß. Mit einer abenteuerlichen Rettungsaktion versuchen Scotty und seine Freunde den schier unersetzlichen Lederball wiederzubekommen.

Kritik

"Herkules und die Sandlot-Kids" wurde 1993 von dem auf Familien- und Kinderfilme spezialisierten Regisseur David M. Evans gedreht. Erzählt wird die Geschichte einer typischen Kindheit in den USA der 1960er Jahre. Ähnlich wie in "Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers" versucht Evans, banale Alltagssituationen der Kinder zu bedeutsamen Ritualen zu stilisieren, was hier jedoch nicht ganz überzeugend gelingt. Auch atmosphärisch kommen die beschworene Nostalgie, der Geist der Zeit, nur im Ansatz beim Zuschauer an. Wie in nahezu jedem Film, der sich thematisch mit Baseball, dem Nationalsport der USA beschäftigt, ist auch hier ein leicht melancholischer Grundton auszumachen. Für Kinder absolut empfehlenswert, schafft "Herkules und die Sandlot-Kids" jedoch nicht den Spagat zur nächsten Generation. Um für Kinder wie für Erwachsene gleichermaßen interessant zu sein, fehlt es etwas an Tiefe. Gerade gegen Ende driftet der Kinderfilm zu sehr ins Belanglose ab. Dabei ist jedoch gute Unterhaltung für die Kleinen Zuschauer garantiert.

Herkules und die Sandlot-Kids

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