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© Sony Pictures

Cadillac Records

OriginaltitelCadillac Records
GenreDrama, Musikfilm
Land & JahrUSA 2008
Kinostart23.04.2009 (Sony Pictures)
FSK & Länge ab 12 Jahren• 109 min.
RegieDarnell Martin
DarstellerAdrien Brody, Jeffrey Wright, Gabrielle Union, Columbus Short, Cedric the Entertainer, Emmanuelle Chriqui
Homepage http://www.cadillac-records.de
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Inhalt/Kritik
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Inhalt

1947 heuert der ambitionierte Barbesitzer Leonard Chess (Adrien Brody) eine talentierte aber undisziplinierte Blues-Combo an. Zu ihr gehören der versierte Mundharmonika-Spieler Little Walter (Columbus Short) und das Gitarren-Genie Muddy Waters (Jeffrey Wright). Chess gelingt es, einen Studiotermin für Waters zu arrangieren. Schon bald wird dessen neuartiger Blues in den Radios rauf und runter gespielt. Der polnische Einwanderer Chess gründet ein Plattenstudio und nimmt weitere schwarze Musiker unter Vertrag. Viele erlangen große Bekanntheit, Chess Records etabliert sich im Musikgeschäft und wird zu einer der einflussreichsten Plattenfirmen der USA. 1955 unterschreibt ein schmächtiger Musiker aus St. Louis einen Vertrag bei dem Plattenlabel. Sein Name - Chuck Berry (Mos Def). Der sympathische Sänger hat auch bei Teilen der weißen Bevölkerung großen Erfolg, sein Musikstil gilt als Geburtsstunde des Rock 'n' Roll.

Kritik

Darnell Martin erzählt in "Cadillac Records" die Geschichte eines Plattenstudios, das in den 1950er Jahren Musikgeschichte schrieb. Dabei trifft der Regisseur die Atmosphäre sehr gut: Einerseits wird die Aufbruchsstimmung einer Zeit vermittelt, als die ersten schwarzen Musiker landesweite Erfolg feiern. Zum anderen entwickelt sich aus dem Blues der Rock'n'Roll. Auch die Armut und der Existenzkampf vieler Musiker kommt zur Sprache. Daneben tragen die Schauspieler mit ausgezeichneten Leistungen positiv zu dem berührenden Drama bei. Adrien Brody und Jeffrey Wright spielen ihre Rollen gewohnt souverän. Im Gegensatz zu den größtenteils extrovertierten Charakteren der Musiker stellen beide ruhige, bodenständige Figuren dar. Das gelingt den zwei Hauptdarstellern mit einem äußerst zurückgenommenen Spiel. Mitreißend ist die Leistung von Nebendarsteller Dante Terrell Smith in der Rolle von Chuck Berry. Dante ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mos Def. Neben Chris 'Ludacris' Bridges ist er wohl der einzige Rapper, der auch abseits des Komödien-Genres überzeugt. Wie in "Monster's Ball" und "Brown Sugar", so stellt er auch in "Cadillac Records" wieder eindrucksvoll seine Schauspielbegabung unter Beweis. Mos Def lässt die Musiklegende Chuck Berry (mit seinem legendären "Duck Walk") sowohl auf als auch abseits der Bühne sehr charismatisch wirken. Auch Musikerin Beyoncé Knowles weiß in der Rolle der Blues-Sängerin Etta James mit ihrer emotional intensiven Darstellung zu überzeugen. Die große Leistung des Regisseurs ist die Balance, die sein Drama hält. So ist der Film durch seine Authentizität Kennern zu empfehlen, andererseits werden Laien "Cadillac Records" bei aller Musikhistorischen Genauigkeit nicht als trocken empfinden.

Jassien Kelm/Filmreporter.de

Cadillac Records

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