| Originaltitel | Tamara |
| Genre | Horror, Fantasy, Thriller |
| Land & Jahr | USA 2005 |
| Regie | Jeremy Haft |
| Darsteller | Jenna Dewan, Matthew Marsden, Chad Faust, Gil Hacohen, Katie Stuart, Claudette Mink |
| Links | IMDB |
Wer die ersten zehn Minuten gesehen hat, weiß höchstwahrscheinlich auch den Ausgang des B-Movie Horror-Streifens. Das schüchterne Mauerblümchen Tamara (Jenna Dewan) ist total in ihren Englischlehrer (Matthew Marsden) verliebt. Doch einer ihrer Artikel in der Schülerzeitung rückt die Schülerin unfreiwillig in das Rampenlicht der Highschool. Sie bezichtigt darin Sportler der Footballmannschaft des Dopings. Die werden daraufhin suspendiert und wollen sich an Tamara rächen. Fortan wird sie tagtäglich von den Teenagern terrorisiert. Da helfen auch ihre Zaubersprüche nichts. Als ein böser Streich der Jungs in einem tödlichen Unfall endet, erweckt sie sich wieder zum Leben. Ihr Zauber hat ihr magische Kräfte verliehen. Sie beschließt, sich an ihren Peinigern zu rächen und startet einen blutigen Rachefeldzug.
Viel Blut, wenig Hirn. Von den unterdurchschnittlichen Schauspielern abgesehen ist "Tamara" aber doch ganz humorig. Wenn der Horror-Thriller nicht ernst gemeint wäre, könnte er fast mit "Scary Movie" mithalten. Ansonsten hat die Story wenig zu bieten. Die fehlende Qualität des mit äußerst geringen Mitteln produzierten B-Movies wird von bekannten Strickmustern des einfallslosen Plots noch vermindert. Das Rezept ist bekannt und irgendwann muss auch mit den "Scream"-Klonen Schluss ist. "Tamara" fehlen fast alle Elemente eines gelungenen Thrillers. Regisseur Jeremy Haft baut weder Spannung auf noch macht er sich Mühe, die Story in intelligente Handlungsabläufe einzupacken.
