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Meine Mutter, mein Bruder und ich!

OriginaltitelMeine Mutter, mein Bruder und ich!
AlternativDie Augen meiner Mutter (Arbeitstitel)
GenreDrama
Land & JahrDeutschland 2008
Kinostart01.05.2008 (Movienet Film)
FSK & Länge ab 6 Jahren• 98 min.
RegieNuran David Calis
DarstellerErhan Emre, Lida Zakaryan, Kurt Onur Ipekkaya, Mira Bartuscheck, Corinna Harfouch, Christoph Franken
Homepage http://www.meineMuttermeinBruderundIc...
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Inhalt

Areg (Erhan Emre) ist der Sohn armenischer Einwanderer. Obwohl er in Deutschland aufgewachsen ist, wartet er wie seine Mutter Maria (Lida Zakaryan) noch immer auf seine Einbürgerung. Maria, die mit Aregs jüngerem Bruder Garnik (Kurt Onur Ipekkaya) alleine lebt, ist schwer an Diabetes erkrankt, sie droht zu erblinden. Der junge Student muss sich entscheiden, seiner Mutter beizustehen oder seine Karrierepläne zu verwirklichen. Dieser Zwiespalt spiegelt seine grundsätzliche Identitätskrise wieder, die eine Festlegung auf den Aufenthaltsort Deutschland oder die armenische Heimat verlangt.

Kritik

"Meine Mutter, mein Bruder und ich!" ist das Regiedebüt von Nuran David Calis. Der Sohn armenisch-jüdischer Einwanderer schrieb auch das Drehbuch. Entstanden ist trotz autobiographischer Bezüge weniger ein klassischer Autorenfilm, als ein oberflächliches Drama über Integrationsschwierigkeiten. Die Klischees um die störrische Mutter (Lida Zakaryan), die sich weigert ihre Diät einzuhalten und Deutsch zu lernen, werden weder ironisiert noch hinterfragt. Die Schauspieler agieren angesichts der hölzernen Dialoge hilflos. Sie haben es mit Figuren zu tun, denen es an Tiefe fehlt. Das Drama um die erblindende Mutter wird mit einigen Possen überspielt, der verborgene Konflikt Aregs (Erhan Emre) unterschlagen, die Frage darum, wie es nach dem absehbaren Tod der Mutter mit Garnik (Kurt Onur Ipekkaya) weitergehen soll, ausgespart. Der öden Geschichte gibt ein kitschiges Märchen um einen armenischen Goldschatz, den ie Familie suchen geht, den Rest. Mit peinlichem Pathos schleppt Areg die Todkranke durch das wüste Land um auf ein Wunder zu warten. Ein solches braucht es dann auch, um die verfahrene Geschichte zu einem guten Ende zu bringen. Doch das rettet den Film auch nicht.

André Weikard/Filmreporter.de

Meine Mutter, mein Bruder und ich!

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Das Drama von Nuran David Calis setzt sich weder ernsthaft mit Migrationsfragen auseinander, noch unterhält es. Filmfiguren, die ausziehen, um einen Goldschatz im armenischen... mehr

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