| Originaltitel | L'Ennemi intime | |
| Genre | Drama, Kriegsfilm | |
| Land & Jahr | Frankreich 2007 | |
| FSK & Länge | ab 16 Jahren• 106 min. | |
| Regie | Florent Emilio Siri | |
| Darsteller | Benoît Magimel, Albert Dupontel, Aurélien Recoing, Marc Barbé, Eric Savin, Mohamed Fellag | |
| Links | IMDB | |
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Bewertung (Skala: 1-10)
User:9.0
Anzahl User:1
Anzahl Userkommentare:1
Redaktion:7.0
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Am 1. November 1954 ruft die Nationale Befreiungsfront FLN in Algerien zum bewaffneten Kampf gegen die französischen Kolonialherren auf. Nach 130 Jahren französischer Besatzung ist die Bevölkerung bereit, für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen. Frankreichs Reaktion lässt nicht lange auf sich warten: 500.000 Soldaten werden ins Konfliktgebiet entsandt. Nach fünfjährigen, blutigen Auseinandersetzungen ist der Krieg auf seinem blutigen Höhepunkt angelangt. Leutnant Terrien (Benoît Magimel) meldet sich freiwillig beim Militär. Unerfahren, aber mit großen Idealen wird er Kommandant einer kleinen Gruppe Soldaten. Seine Aufgabe ist die Verteidigung eines kleinen Außenpostens. Der desillusionierte Sergeant Dougnac (Albert Dupontel) teilt die Überzeugungen des neuen Leutnants nicht. Anfangs ist Terrien von den grausamen Methoden seiner Soldaten entsetzt. Doch allmählich verfällt er selbst der kranken Logik des Krieges.
Regisseur Florent Emilio Siri hat noch nicht viel Erfahrung im Filmgeschäft. Mit "Das Tödliche Wespennest" aus dem Jahr 2002 und "Hostage - Entführt" hat er zwei Marken gesetzt. Seinen kleinen Erfahrungsschatz kompensiert er mit einem beeindruckenden Gespür für Dramatik. Wie in Kriegsfilmen üblich, setzt er auf eine Zwei-Figuren-Konstellation. Der Konflikt zwischen Zynismus und Idealismus treibt die Handlung an. Siri hält die Balance zwischen Action und Dramatik, ohne in Pathos zu verfallen. Zwei Stars des französischen Kinos, Benoît Magimel und Albert Dupontel, beeindrucken mit ihrer großen Authentizität. Ob am Lagerfeuer, oder im Kampf - man nimmt ihnen ihre Rollen ab. Kameramann Giovanni Fiore Coltellacci fängt die Stimmungswechsel gekonnt ein.
