| Originaltitel | Die Tränen meiner Mutter |
| Genre | Drama |
| Land & Jahr | Deutschland 2008 |
| Kinostart | 06.11.2008 (farbfilm verleih) |
| FSK & Länge | 93 min. |
| Regie | Alejandro Cardenas Amelios |
| Darsteller | Adrian Goessel, Rafael Ferro, Erica Rivas, Fabian Busch, Volkmar Kleinert, Alice Dwyer |
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Wir befinden uns in den 1980er Jahren: Das argentinische Ehepaar Carlos (Rafael Ferro) und Lizzy (Erica Rivas) muss mit ihrem zwölfjährigen Sohn Alex (Adrian Goessel) aus ihrer Heimat fliehen, da sie in den Fokus der Militärjunta geraten sind. Nach mehreren Zwischenstopps landen sie schließlich in Berlin. Um Geld zu sparen, zieht die Kleinfamilie in eine WG in einem leerstehenden Fabrikgebäude. Während sich Lizzy schnell an die neue Situation gewöhnt und weiterhin in ihrem Beruf als Journalistin arbeitet, zieht sich Carlos immer mehr in sein Künstlerdasein zurück. Auf den Straßen Berlins versucht er, Touristen selbstgemalte Bilder der Gedächtniskirche zu verkaufen. Doch das Geschäft läuft schlecht. Sein Sohn Alex fühlt sich hingegen zunehmend wohler in der schrägen Wohngemeinschaft. Als sich Anita (Toñi Gomis Chaparro), die spanische Freundin von Mitbewohner Jürgen (Joachim Paul Assböck), und Carlos immer mehr annähern, wird Alex misstrauisch.
Alejandro Cardenas Amelios Regiedebüt wird erzählt aus der Sicht des erwachsenen Alex (Fabian Busch) in Rückblenden die Ereignisse seiner Kindheit und Jugend in Berlin. Der grobe Abriss der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse der Zeit sowie der Migration bilden den Hintergrund für die Geschichte eines Jungen, der die Schwelle zur Pubertät in der Fremde erlebt. "Die Tränen meiner Mutter" enthält autobiografische Züge. Regisseur Alejandro Cardenas Amelio stammt aus Peru und floh in den 1980er Jahren mit seiner Mutter und seinem Stiefvater über mehrere Stationen nach Deutschland. Über seinen leiblichen Vater, einem Mitglied der linksradikalen peruanischen Widerstandgruppe "MRTA", drehte er 2004 die Dokumentation "Alias Alejandro".

Regisseur Alejandro Cardenas Amelio verarbeitet in seinem Spielfilmdebüt "Die Tränen meiner Mutter" autobiografische Elemente. Als Kind musste er mit seiner Mutter und seinem... mehr